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Die Keltener Sterne haben auch das dritte Finalspiel gegen Wasserburg verloren. Das Team von Christian Hergenröther kann dennoch stolz auf eine gute Saison sein. 
Die Keltener Sterne haben auch das dritte Finalspiel gegen Wasserburg verloren. Das Team von Christian Hergenröther kann dennoch stolz auf eine gute Saison sein.  © Ripberger/PZ-Archiv
02.05.2017

Basketball-DM-Finale: Rutronik Stars Keltern gibt noch lange nicht auf

Keltern. Die Rutronik Stars Keltern blicken bereits auf eine lange Basketball-Saison zurück, doch sie wünschen sich, dass das Mittwoch-Spiel (19.30 Uhr/live auf pz.news.de) noch nicht das letzte ist. In der Bundesliga-Finalserie gegen den Titelverteidiger und großen Favoriten TSV Wasserburg will Keltern den ersten Matchball abwehren, um noch einmal Heimrecht zu haben. Ein viertes Spiel würde am Freitag um 19.30 Uhr in der Dietlinger Speiterling-Halle stattfinden.

Nachdem sein Team am Sonntag haarscharf an einem Sieg vorbei schrammte, feilt Trainer Christian Hergenröther noch einmal am Matchplan. Zum Beispiel gelte es „an ein, zwei Schrauben“ zu drehen, um Wasserburgs bisher beste Werferin Sheylani Marie Peddy besser in den Griff zu bekommen. In Anbetracht des 0:2-Rückstands in der Serie von Beginn an auf volles Risiko zu setzen, wäre für Hergenröther keine Alternative. Ohnehin meint er, die Chancen fürs Miottwoch-Spiel stünden 50:50. Auf die Frage, für wie wahrscheinlich er es hält, doch noch Meister zu werden, sagt der Coach allerdings: „Puh, daran denken wir gar nicht.“ Im Fokus sei nur das nächste Spiel. Ein Überraschungs-Coup in Wasserburg würde in jedem Fall zusätzliche Einnahmen bringen.

Klar ist auch, dass Hergenröther an seiner „Starting five“ festhalten will, was bedeutet, dass im dritten Spiel der Finalserie zu Beginn erneut Quenice Davis, Emmanuella Mayombo, Mailis Pokk, Anita Teilane und Marina Markovic auf dem Feld stehen sollen. Die Möglichkeiten sind beschränkt, bekanntlich fehlen den Sternen ja Stina Barnert, Jasmine Thomas, Maja Vucurovic und Linn Schüler. Klar ist mittlerweile, wer die Saison als Dritter abschließt: Im kleinen Finale mit Hin- und Rückspiel ließ Kelterns Halbfinalgegner BC Marburg einem 80:57 beim TV Saarlouis am Sonntag in eigener Halle ein 78:62 folgen.