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Das Hinspiel gegen Marburg (links, Julia Gauderma) verloren die Sterne um Ivona Matic mit 45:66.  PZ-Archiv, Ripberger
Das Hinspiel gegen Marburg (links, Julia Gauderma) verloren die Sterne um Ivona Matic mit 45:66. PZ-Archiv, Ripberger
11.03.2016

Basketballerinnen der Rutronik Stars Keltern treten in Marburg an

Keltern-Dietlingen. Obwohl die Rutronik Stars Keltern vor dem letzten Spieltag der regulären Saison bei einem Sieg in Marburg und einer gleichzeitigen Niederlage von Herne zu Hause gegen Oberhausen noch Chancen auf den dritten Tabellenplatz haben, reisen sie dennoch am heutigen Samstag entspannt nach Marburg. Die Sterne haben bis jetzt eine überragende Saison gespielt und damit die Erwartungen für die Premieren-Saison in der 1. DBBL mehr als erfüllt

„Zweimal Top 4 in Liga und Pokal ist mehr als im Vorfeld der Saison erwartet wurde“, sagt ein sichtlich zufriedener Coach Christian Hergenröther. Jedoch ist er ehrgeizig genug, um sich auf dem Erreichten nicht auszuruhen. Zu gerne hätten die Sterne zum Abschluss der Saison irgendeine Medaille in den Händen.

Die Vorbereitung dieser Ziele beginnt nun heute in Marburg. Die Hessinnen werden in den nächsten Wochen so etwas wie der Dauergegner der Rutronik Stars werden. Dem Duell heute könnte bereits am nächsten Wochenende ein weiteres beim Top-4-Turnier in Marburg folgen. Und auch in der ersten Play-off-Runde ist ein Match beider Teams höchstwahrscheinlich. Somit könnte es innerhalb von drei Wochen zu fünf Duellen zwischen Keltern und Marburg kommen.

Heute wird den Sternen auf jeden Fall noch ihre Top-Scorerin Magali Mendy fehlen. Die 25-jährige Französin ist nach einem zehntägigen basketball-spezifischen Reha-Programm in Paris zwar wieder einsatzfähig, jedoch möchte Hergenröther kein unnötiges Risiko eingehen. Somit wird seine Mannschaft in Marburg mit dem gleichen Kader wie im Heimspiel gegen Wasserburg antreten.

Für Hergenröther ist der Tabellenfünfte Marburg auch nach den schwächeren Spielen in den letzten Wochen ein sehr starkes Kollektiv. Im Kader des BC stehen mit Finja Schaake, Svenja Greunke, Birte Thimm und Julia Gaudermann gleich vier aktuelle deutsche A-Nationalspielerinnen. Dazu gesellt sich mit Katlyn Yohn die erfolgreichste Dreier-Schützin der Liga (43 Prozent).