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Rugby ist nichts für Mädchen? Die TVP-Stadtmeisterschaft für Schul-Teams bewies das Gegenteil. Foto: Gero Welter © Gero Welter
Rugby ist nichts für Mädchen? Die TVP-Stadtmeisterschaft für Schul-Teams bewies das Gegenteil. Foto: Gero Welter © Gero Welter
Hart, aber fair wurde beim TV Pforzheim in Rugby-Stadtmeisterschaft für Schulmannschaften um das Leder-Ei und um den Sieg gekämpft. Foto: Gero Welter © Gero Welter
Der für den TV Pforzheim spielende neuseeländische Bundesliga-Star Lee Murray hebt einen Spieler des bei der Rugby-Stadtmeisterschaft siegreichen U12-Teams der Karl-Friedrich-Schule aus Pforzheim-Eutingen in die Höhe. Foto: Gero Welter © Gero Welter
08.07.2017

Begeisterte Schüler-Teams bei der Rugby-Stadtmeisterschaft des TV Pforzheim

Pforzheim. Seit dem Aufstieg des TV Pforzheim in die Rugby-Bundesliga und seit dem Gewinn der deutschen Rugbymeisterschaft in 2016 scheint Rugby in der Goldstadt immer populärer zu werden. Vor allem Jugendliche begeistern sich für den Sport, was die Rugby-Stadtmeisterschaft im SüdwestEnergie-Stadion in Pforzheim-Eutingen bewies. 18 Teams aus acht Schulen waren gemeldet, wobei es in sechs Schulen vor dem Jahreswechsel noch keine Rugbyschulkurse des TVP gegeben hat.

Bildergalerie: Rugby-Stadtmeisterschaft für Schul-Teams beim TVP

In drei Altersklassen U12/14/16 und in einer U16-Mädchengruppe wurde das 2016 olympisch gewordene 7er-Rugby gespielt. Mit großem Eifer zeigten die Jugendlichen bei hohen Sommertemperaturen doch jede Menge Energie und Lauffreude. „Da hat man immer wieder viel Talent sehen können. Das Spielniveau war oft erstaunlich gut“, freute sich TVP-Jugendkoordinator Phil Paine.

„Mit unseren Rugbykursen in Pforzheimer Schulen erreichen wir viele Jugendliche“, sagte TVP-Teammanager Jens Poff. Mit Paine habe der Rugby-Bundesligist, so Poff, „eine ordentliche Trainingsstruktur aufgebaut und zwei Jugendmannschaften geformt“. Der Rugby-Bundesligist sehe zudem in der Jugendkooperation mit dem 1. CfR Pforzheim große Entwicklungsmöglichkeiten in der Zukunft. Und darüber freut sich der Teammanager besonders: „Wir werden in der nächsten Saison sogar ein Pforzheimer Frauenteam im Ligaspielbetrieb sehen. Diese breite Basis wird uns in Zukunft noch stärker machen.“

„Für die Schüler war es wichtig, im Wettbewerb die besonders konsequent gelebten Rugbywerte wie Respekt vor dem Schiedsrichter und dem Gegner, wie Teamgeist und Fairness zu erleben“, sagte Paine. Natürlich hofft er, dass der ein oder andere Teilnehmer an der Rugby-Stadtmeisterschaft auch einmal den Weg ins Jugendtraining des TVP findet. „Es macht Spaß zu sehen, wie sich das alles hier entwickelt“, lobte der als Schiedsrichter helfende TVP-Erfolgscoach John Willis, der zuletzt „einigen viel versprechenden Talenten aus der TVP-Jugend Spielpraxis in der Bundesliga geben“ konnte und diesen Trend in Zukunft ausbauen möchte.

Bei den U16-Jungen siegte am Ende der Pforzheimer Rugby-Stadtmeisterschaft das Team der Pforzheimer Schanzschule vor den Mannschaften von Kirnbachschule Niefern, Reuchlingymnasium Pforzheim und Schillergymnasium Büchenbronn. Bei den U16-Mädchen landete das Team des Schillergymnasiums auf Platz eins, gefolgt von den Mädchen der Eutinger Karl-Friedrich-Schule, der Pforzheimer Nordstadtschule und der Kirnbachschule. Die U14-Schüler des Reuchlingymnasiums feierten ihren Sieg vor den Teams der Karl-Friedrich-Schule   und aus Hilda-, Schiller- und Reuchlingymnasium. Der Sieg bei den U12-Mannschaften ging an die Karl-Friedrich-Schule. In dieser Gruppe kämpften auch Mannschaften der Europäischen Schule Karlsruhe, der Goetheschule Freie Waldorfschule Pforzheim, der Karl-Friedrich-Schule, der Kirnbachschule und vom Reuchlingymnasium.