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Strahlend im Ziel und konzentriert auf dem Rad: Die beiden Sieger des ersten Volksbank-Triathlons in Mühlacker auf der olympischen Distanz, Luisa Moroff und Uli Mutscheller. Foto: Ripberger
Strahlend im Ziel und konzentriert auf dem Rad: Die beiden Sieger des ersten Volksbank-Triathlons in Mühlacker auf der olympischen Distanz, Luisa Moroff und Uli Mutscheller. Foto: Ripberger
Strahlend im Ziel und konzentriert auf dem Rad: Die beiden Sieger des ersten Volksbank-Triathlons in Mühlacker auf der olympischen Distanz, Luisa Moroff und Uli Mutscheller. Foto: Ripberger
Strahlend im Ziel und konzentriert auf dem Rad: Die beiden Sieger des ersten Volksbank-Triathlons in Mühlacker auf der olympischen Distanz, Luisa Moroff und Uli Mutscheller. Foto: Ripberger
Das Schwimmen in der Enz empfanden die Teilnehmer als angenehm. Foto: Ripberger
Das Schwimmen in der Enz empfanden die Teilnehmer als angenehm. Foto: Ripberger
23.07.2017

Begeisterung über Premieren-Triathlon in Mühlacker

Mühlacker. „Super“, war am Sonntag das meistgebrauchte Wort bei der ersten Triathlon-Veranstaltung auf Mühlacker Boden. Nur wenige der 394 gemeldeten Teilnehmer hatten etwas auszusetzen – und schon gar nicht an der Streckenführung und am Ambiente.

Der bereits 51-jährige Uli Mutscheller, der Sieger über die olympische Distanz (1500 Meter Schwimmen, 40 Kilometer Radfahren, 10 km Laufen) zeigte sich nach seinem Triumph in 2:10,21 Stunden geradezu überschwänglich. „Diese Premieren-Veranstaltung war echt super. Vor der Radstrecke hatte ich Muffe, aber sie war letztlich super. Und das Schwimmen in der Enz war wirklich angenehm.“ Für ihn gilt: „Das war für uns ein Heimspiel.“

Große Abstände

Mehr als beachtliche fünfeinhalb Minuten lag der für den VfL Sindelfingen startende Aidlinger Uli Mutscheller vor dem Esslinger Benjam Klotz, der wiederum mit fast zwei Minuten Vorsprung vor Martin Moroff vom GSV Maichingen das Ziel auf dem Kelterplatz in Mühlacker erreichte. Die Zahl 2 scheint Klotz besonders zu mögen: Er belegte nicht nur diesen Platz, sondern trug auch die Startnummer 2 und schaffte beim Ironman Hawaii vor sechs Jahren nach 9:34 Stunden Platz 222.

Die Rennen über die Olympiastrecke entwickelten sich fast zu Familienangelegenheiten für die Triathlon-Asse aus der Sindelfinger Ecke. Die 21-jährige Luisa Moroff führte ebenso frühzeitig mit weitem Abstand wie Uli Mutscheller. Sie lächelte entspannt ins Publikum und erreichte locker das Ziel. Mit ihren 2:19,31 Stunden hätte sie sich bei den Männern als Sechste eingereiht, nicht weit hinter ihrem Vater Martin Moroff. Sigrid Mutscheller, die Frau von Uli Mutscheller, eroberte ebenso sicher den zweiten Platz und verwies Gaby Maisch (beide Sindelfingen) auf den Bronze-Rang. „Das war super organisiert“, benutzte auch Siegerin Luisa Moroff das Lieblingswort des Tages und fügte hinzu: „Die Stimmung in der ganzen Stadt hat mich motiviert.“

Enzkreis-Vertreter stark

Auch die Triathleten aus dem Enzkreis spielten eine wichtige Rolle. Der 36-jährige Wilferdinger Tobias Dittler beherrschte den Sprintwettbewerb. Der „Remchinger Bube“, wie er sich selbst bei seiner Anmeldung offiziell nannte, hatte bereits im Juni in Heilbronn alle abgehängt. „Ich dachte, dass hinter mir direkt ein Verfolger ist“, glaubte er, weil ein Teilnehmer des gleichzeitig laufenden Staffelwettbewerbs ihm dicht auf den Fersen folgte. Dass er einen komfortablen Vorsprung von über vier Minuten erkämpft hatte, wurde ihm erst im Ziel bewusst.

Bei den Jedermännern war der Lienzinger Bernd Straub nicht zu schlagen. Mit Daniel Wilser vom TV Kieselbronn auf Platz drei, sahnten die Enzkreis-Vertreter hierbei stark ab. Auch Sybille Bretschneider imponierte mit Platz zwei in der Jedermann-Wertung der Frauen.

Für OB Frank Schneider, der die Startschüsse beim Schwimmen in der Enz und im Freibad gab, steht fest: „Nächstes Jahr sehen wir uns wieder.“ Er bekannte: „Ich bin überglücklich.“ Bis dahin will er auch ein paar kleinere Probleme bei der Verkehrsführung und Kritik wegen fehlender Stauhinweise im Rundfunk beheben.

Der Ironman-Star und frischgebackene Triathlon-Europameister Sebastian Kienle ging zwar nicht selbst an den Start, gab aber am Rande des Sport-Events Autogramme.

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Mehr über das "Drumherum" beim Triathlon in Mühlacker lesen Sie hier!