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Der Karlsruher Trainer Markus Kauczinski (l) wird vom Karlsruher Sportdirektor Jens Todt vor dem Spiel verabschiedet. Kauczinski wechselt nach Inolstadt. 
Der Karlsruher Trainer Markus Kauczinski (l) wird vom Karlsruher Sportdirektor Jens Todt vor dem Spiel verabschiedet. Kauczinski wechselt nach Inolstadt.  © dpa
15.05.2016

Bei Kauczinski-Abschied: Karlsruher SC spielt gegen Bielefeld 1:1

Trainer Markus Kauczinski hat sich mit einem Unentschieden vom Karlsruher SC verabschiedet. Sein Team trennte sich am Sonntag in der Heimpartie am letzten Spieltag der zweiten Fußball-Bundesliga 1:1 (0:0) von Arminia Bielefeld. Vor 18 660 Zuschauern im Wildparkstadion erzielte KSC-Verteidiger Ylli Sallahi per direktem Freistoß das erste Tor (60. Minute). Christopher Nöthe glich mit einem Kopfball aus (81.). Der KSC beendete die Saison damit als Siebter, Aufsteiger Bielefeld schloss auf Platz zwölf der Tabelle ab.

Vor dem Spiel wurden Kauczinski und einige Spieler verabschiedet. Kauczinski wechselt zum Bundesligisten FC Ingolstadt. «Es war ein schöner Abschied, auch für die Spieler», sagte der Trainer nach der Partie und einer Ehrenrunde.

Mit dem Spiel war er aber nicht zufrieden: «Ich hätte natürlich gerne gewonnen. Wir haben Chancen gehabt, haben aber Konter schlecht gefahren nach der Führung», sagte der KSC-Trainer und kritisiert: «Am Ende haben wir um ein Gegentor gebettelt.»

In einem ausgeglichen Spiel kamen beide Mannschaften zu einigen Chancen. Sie zeigten Engagement, doch hohes Tempo fehlte. «Wir waren die spielerich besser Mannschaft, aber am Ende hat vorne das letzte Ding gefehlt. Das Ergebnis geht in Ordnung», sagte KSC-Keeper René Vollath.

Die beste Chance der ersten Halbzeit hatte Arminias Torjäger Fabian Klos (31.). Doch seinen Schuss konnte Vollath gerade noch am Tor vorbei lenken. Auch in der zweiten Halbzeit blieb es bei einer ruhigen Partie, in der Sallahi mit seinem Freistoß von der Strafraumkante flach ins Torwarteck traf. Christopher Nöthe konnte nach schöner Flanke von Keanu Staude per präzisem Kopfball den Ausgleich erzielen.

Vor dem Spiel sorgte ein Holzkreuz vor dem Stadion für großes Aufsehen. Auf diesem war der Name VfB Stuttgart zu lesen. Eine erste Kampfansage der Badener an die Schwaben. Geschmacklos oder ein gelungener Gag - darüber lässt es sich streiten.