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Massimo Caruso hat bald seine Arbeit bei den Kickers getan. Foto: Hennrich
Massimo Caruso hat bald seine Arbeit bei den Kickers getan. Foto: Hennrich
24.09.2015

Bei den SV Kickers schrumpft der Vorstand

Veränderungen bei den Kickers: Massimo Caruso wird demnächst aus beruflichen und privaten Gründen von seinem Amt als Finanzvorstand zurücktreten. Ebenso wird Benjamin Decker dem Verein als Schatzmeister bald nicht mehr zur Verfügung stehen.

„Sie werden ihre angefangenen Dinge noch zu Ende arbeiten“, sagt Roland Eberle, der bei den Kickers Vorsitzender für den Bereich Gebäudemanagement und Infrastruktur ist. „Im Herbst, Oktober oder November, wird es dann eine Übergabe geben, wobei natürlich auch eine ordnungsgemäße Kassenprüfung einhergehen wird.“ Der Grund für den Rückzug der beiden? „Sie konnten sich mit einigen Dingen nicht anfreunden und haben daher für sich die Konsequenzen gezogen“, erklärt Eberle. Aus drei mach zwei – nach dem Abgang von Caruso bilden nur noch Eberle und Andreas Wittenauer (Sport-Vorsitzender) die Vorstandschaft des Fusionsvereins.

Um die Finanzen kümmert sich fortan Claudia Taktakis-Kutt, die beim Fußball-Verbandsligisten als Jugendleiterin tätig ist. Die Zukunft der Kickers – sie ist nur schwer auszumachen. Die Mannschaft steht nach dem sechsten Spieltag in der Verbandsliga auf dem drittletzten Platz. Das Vereinsleben und das Drumherum ist aber laut Eberle in Kontakt. „Wir haben einen neuen Pächter im Clubhaus, die Gaststätte ist voll, die Leute fühlen sich wohl bei uns.“

Kurze Etappen

Was fehlt ist nur der sportliche Erfolg. Nach der Fusion von Germania Brötzingen und dem 1. FC Eutingen 2011 hat man sich vieles anders vorgestellt. Mittlerweile sind die Kickers jedoch von der Realität eingeholt worden. Doch aufgeben gibt’s nicht. Man denkt in kurzen Etappen. „Ziel ist es jetzt erst einmal, nicht abzusteigen“, sagt Eberle. „Danach werden wir sehen.“ Ganz aufs Sportliche konzentriert sich derweil Gökhan Gökce. Er muss für die Partie am Sonntag (16.00 Uhr) daheim gegen den 1. FC Bruchsal eine schlagkräftige Truppe zusammenstellen – und das ist bei einigen angeschlagenen Spielern nicht so leicht. Dennoch: Gökce fordert gegen die erfahrene und spielstarke Truppe mindestens einen Punkt. „Damit wäre ich zufrieden.“

Ein Remis wäre allerdings wohl eher wichtig für die Moral, weniger für die Tabellensituation.

Die Kickers (3 Punkte/14. Platz) würden Bruchsal (6/13.) nicht gefährden. Nur ein Dreier hilft. Gökce hätte bestimmt nichts gegen den zweiten Heimsieg der Saison.

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