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Zur Sache geht es bei den Derbys zwischen dem FC Nöttingen und dem TSV Grunbach. Hier kämpfen der Grunbacher Fatih Ceylan (vorne) und Nöttingens Michael Schürg bei einem Vorbereitungs-Turnier in Enzberg um den Ball. Foto: Gössele, PZ-Archiv
Zur Sache geht es bei den Derbys zwischen dem FC Nöttingen und dem TSV Grunbach. Hier kämpfen der Grunbacher Fatih Ceylan (vorne) und Nöttingens Michael Schürg bei einem Vorbereitungs-Turnier in Enzberg um den Ball. Foto: Gössele, PZ-Archiv
11.09.2013

Beim Derby FCN gegen TSV steht viel auf dem Spiel

Es ist ein Spiel mit richtungsweisendem Charakter: Sollte der TSV Grunbach (15 Punkte) am kommenden Montag (19.00 Uhr) das Oberliga-Derby beim FC Nöttingen (10 Punkte) gewinnen, wird er wohl nicht mehr so schnell von der Tabellenspitze zu verdrängen sein. Auf der anderen Seite hat der Gastgeber die Möglichkeit, mit einem Sieg ganz nah an den Tabellenführer heranzurücken.

Insofern steht vor allem für die Nöttinger viel auf dem Spiel. Für Michael Wittwer ist der Höhenflug der Grunbacher keine Überraschung. „Wir haben in der Vorbereitung gegen sie gespielt. Sie haben sich sehr gut verstärkt und sie haben eine sehr gute Mannschaft“, sagt der FCN-Trainer mit Respekt.

Respekt haben auch die Grunbacher. „Nöttingen ist schon allein wegen seiner Historie in der Oberliga der Favorit. Aber uns muss man auch erst mal schlagen“, sagt TSV-Sportchef Torsten Heinemann. Grunbach reist nach fünf Siegen in sechs Spielen mit breiter Brust nach Nöttingen. Personell gibt es keine Sorgen für das Trainerduo Adis Herceg/Teo Rus.

Beim FC Nöttingen sieht das etwas anders aus. Torhüter Sascha Rausch hat immer noch Knieprobleme. Am Mittwoch wurde eine Arthroskopie vorgenommen. Für den 27-Jährigen steht wieder Robin Kraski im Kasten. Der hat seine Sache bisher sehr gut gemacht. Kapitän Timo Brenner ist noch gesperrt, Mario Hohn verletzt. Im Gegensatz zum jüngsten 1:1 beim VfR Mannheim wird es Veränderungen geben, kündigt Michael Wittwer an – personell und vielleicht auch taktisch.

Möglich ist, dass der FCN vom 4-1-4-1 wieder zum 4-4-2-System mit zwei Spitzen zurückkehrt. „Ich bin nicht zufrieden mit unserem Saisonstart. Wir spielen nicht konstant genug“, klagt Wittwer. Allerdings ist sein Team immer noch ungeschlagen.