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Zwei Wasserfreunde auf dem Weg zu Erfolgen: Beim Sendercup im Freibad Mühlacker waren Jan Matuschowitz (rechts) und Martin Geissinger ( weiße Bademütze) Teil des 46-köpfigen Teams des gastgebenden Vereins. Foto:  Fotomoment
Zwei Wasserfreunde auf dem Weg zu Erfolgen: Beim Sendercup im Freibad Mühlacker waren Jan Matuschowitz (rechts) und Martin Geissinger ( weiße Bademütze) Teil des 46-köpfigen Teams des gastgebenden Vereins. Foto: Fotomoment
31.05.2016

Beim Sendercup stimmt die Gesamtbilanz, auch wenn nicht alles gelang

Mühlacker. Beim Sendercup im Freibad Mühlacker haben die Wasserfreunde 15 Siege und auch darüber hinaus Erfolge geholt. Doch hinter den trockenen Zahlen stecken auch Geschichten und vor allem Emotionen.

Schwimmerin Franziska Meng (Jahrgang 2000) erreichte am Samstag über 50 Meter Freistil in 32,82 Sekunden das Ziel. Damit blieb sie weit unter ihren Erwartungen und es flossen Tränen. Trainer Christian Wenzel ging auf sie zu und machte ihr klar, dass weitere Chancen folgen würden: „Da ist noch viel zu erreichen“. Wenzel verstand die Enttäuschung, sagte aber auch: „Die Leistungen sind immer sehr tagesformabhängig.“ Über 400 Meter Lagen war Franziska Meng dann in 5:52,90 Minuten Zweite. Und schon lachte sie wieder.

50 Vereine machen mit

Für die Wasserfreunde war der 7. Internationale Sendercup „ein Mammutprogramm“, wie Pressesprecher Volker Carmosin sagte. 413 Teilnehmer aus über 50 Vereinen und 3820 Starts bedeuteten Rekord. Carmosin stellte klar, dass damit die Grenze erreicht ist: „Mehr geht nicht.“

Mit 46 Startern hatten die Wasserfreunde innerhalb der SG Neckar/Enz und auch insgesamt einen erheblichen Anteil daran, dass die zweitägige Veranstaltung so umfangreich war. Für die Senderstädter war das Heimspiel seit dem Trainingslager an Ostern in Toremolinos in Spanien der erste große Wettkampf. Aus Sicht von Trainer Wenzel konnten sie ihre Leistungen abrufen. Der Sport kann für die Talente nicht unbedingt an erster Stelle kommen. Alexander Bouhlel (Jahrgang 1997) etwa hat sein Abitur gemacht, was leichten Trainingsrückstand bedeutete. Für dreimal Gold, zweimal Silber, einmal Bronze und zudem zu zwei Teilnahmen am offenen Finale reichte es dennoch. Siebenmal gelangte Jule Janson (Jg. 1999) auf das Podest. Zu zwei Siegen kamen vier zweite Plätze und ein dritter Rang. Außerdem war sie dreimal schnell genug, um ins offene Finale zu gelangen. Auch von daher war sie ihren starken Vereinskollegen noch voraus. Stark schwamm auch Lea Engelsberger (Jg. 1999/4-mal Gold/2-mal Silber). Ebenso gehörten aus lokaler Sicht Karoline Seemann (Jg. 1999/2/0/3), Alexander Meng (Jg. 2003/3/2/1) und Thomas Wanschura (Jg. 1999/1/3/1) zu den Siegern.

Zumindest Platz zwei belegten Vanessa Carmosin (Jg. 1998) , Lukas Triebl (Jg. 2000), Peter Seemann (Jg. 1996), Sirko Großmann (Jg. 2000). Als Dritte schafften es außerdem Kotryna Santaraite (Jg. 2000), Lara Janson (Jg. 1997), Leonie Schlimmer (Jg. 2006) und Sarah Pflüger (Jg. 2000) aufs Podest. Im Mannschaftswettbewerb der Jugendklasse gab es zweite Plätze fürs Neckar-Enz-Team: über 4 x 50 Meter Freistil und über 4 x 50 Meter Lagen. Im Einsatz waren dabei Jan und Leo Matuschowitz, Sascha Hägele und Alexander Meng. Im Lagen-Mixed-Wettbewerb und im Freistil-Mixed-Wettbewerb gab es dank der Formation Leo Matuschowitz, Julia Drung, Alexander Meng und Emmanuela Athanassiadis dritte Ränge.

Zu den 15 Siegen kamen letztlich 27 zweite und 26 dritte Plätze bei der seit 2010 durchgeführten Veranstaltung. Das Wetter zeigte sich vorwiegend von der freundlichen Seite. Gegen Ende setzte der Regen ein, immerhin gab es kein Gewitter. Wasserfreunde-Pressesprecher Volker Carmosin war vom gesamten Ablauf angetan.

Neu im Programm war eine Firmen-Staffel. Bei der siegte Mahle I vor dem Team Bosch.