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Lagebesprechung: Fenja Stallecker (links) und Sonja Pfrommer sollen den TSV Dennach bei der DM in Schneverdingen zum Titel führen. Foto: J. Keller/PZ-Archiv
Lagebesprechung: Fenja Stallecker (links) und Sonja Pfrommer sollen den TSV Dennach bei der DM in Schneverdingen zum Titel führen. Foto: J. Keller/PZ-Archiv
17.08.2018

Bereit für große Taten: Faustballerinnen des TSV Dennach wollen DM-Titel

Neuenbürg-Dennach. Wenn die Titelsammlerinnen des TSV Dennach auf Reisen gehen, haben sie meist etwas im Gepäck, wenn sie heimkehren. Vorzugsweise Titel und Trophäen. Die Faustballerinnen aus dem Neuenbürger Teilort waren in den vergangenen Jahren so erfolgreich, dass sie am Freitag ausgesprochen selbstbewusst die Reise ins norddeutsche Ahlhorn angetreten haben. Dort finden am Samstag und Sonntag die deutschen Meisterschaften statt.

„Wir brauchen niemanden zu fürchten“, hat Trainer Kuno Kühner vor der Abreise gesagt und hinzugefügt: „Ich will deutscher Meister werden, und die Mädels, denke ich, auch.“

Als die Dennacherinnen vor wenigen Wochen nach Schneverdingen reisten, kamen sie mit dem Europapokal im Gepäck zurück in den Schwarzwald. Geschlagen hatte man dabei in der Vorrunde den Ahlhorner SV, im Halbfinale den TSV Calw und im Endspiel den TSV Schneverdingen. Auf diese drei Teams kann Dennach auch bei der DM wieder treffen. Als Meister der Bundesliga-Südstaffel sind die Dennacherinnen zunächst zwar spielfrei, treffen dann aber in ihrem ersten Auftritt auf den Sieger der Partie SV Eibach – VfL Kellinghusen. Im Finale ist dann Ahlhorn, Schneverdingen oder Calw der mögliche Gegner.

Bei allem Selbstbewusstsein, das die Dennacherinnen an den Tag legen können: vor einem Jahr musste das Team lernen, dass die Bäume nicht immer in den Himmel wachsen. Bei der DM-Endrunde 2017 überstanden die Faustballerinnen aus dem Schwarzwald die Qualifikation fürs Halbfinale gerade soeben noch, dann kam mit 2:3 gegen Ahlhorn das Aus.

Jetzt will man in Ahlhorn Revanche nehmen. Dabei kann Kuno Kühner fast alle Spielerinnen aus seinem Kader aufbieten. Lediglich Annkatrin Aldinger fehlt wegen eines lange geplanten Urlaubs. Doch mit Sonja Pfrommer, Fenja Stallecker, Anna-Lisa Aldinger, Lena Wahl, Laura Schinko, Tabea Kälber und Elena Kull ist der TSV-Kader stark besetzt. Tabea Kälber ist wohl erste Wahl, wenn es in der Abwehr gilt, die Position von Annkatrin Aldinger zu besetzen.

Zur Vorbereitung haben die Dennacherinnen nach Abschluss der Bundesliga-Punkterunde noch zwei Turniere in der Schweiz gespielt. In Jona gab es Rang drei, in Wittenau Platz zwei. Doch Kühner setzt vor allem auf die im Europapokal gezeigte Leistung: „Wie sie das, was sie da gezeigt haben, einigermaßen abrufen können, bin ich guter Dinge“, sagt Dennachs Coach. Als möglicherweise größte Konkurrenten im Kampf um den Titel sieht Kühner die Gastgeberinnen aus Schneverdingen sowie Ahlhorn.