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Beim Derby im Oktober trug Moritz Bischof (Zweiter von links) im Nöttinger Panoramastadion noch das Grunbacher Trikot. Kommende Saison kickt der Abwehrspieler wieder für Nöttingen. PZ-Archiv/Hennrich
Beim Derby im Oktober trug Moritz Bischof (Zweiter von links) im Nöttinger Panoramastadion noch das Grunbacher Trikot. Kommende Saison kickt der Abwehrspieler wieder für Nöttingen. PZ-Archiv/Hennrich
18.01.2013

Bewegung in der Winterpause: Fußballer vor Trainingsauftakt

Die Winterpause ist vorbei, für die Fußballer beginnt jetzt wieder der Ernst des Lebens. Bereits am Samstag (11.00 Uhr) startet Verbandsligist 1. CfR Pforzheim im Brötzinger Tal seine Vorbereitung für die ersten Pflichtspiele im neuen Jahr. Am Montag (18.00 Uhr) bitten dann auch die Trainer der Oberligisten FC Nöttingen und TSV Grunbach ihre Schützlinge zum Aufgalopp.

Dabei bahnt sich zwischen Grunbach und Nöttingen ein interessanter Wechsel an. Abwehrspieler Moritz Bischoff wird Grunbach verlassen und zum FC Nöttingen zurückkehren, dessen Trikot er bereits bis 2011 trug. Während Grunbachs Sportvorstand Torsten Heinemann noch zurückhaltend agierte („Das möchte ich im Moment nicht kommentieren“) bestätigte Nöttingens Vorsitzender Dirk Steidl auf PZ-Nachfrage den Wechsel.

Allerdings wird Bischoff erst im Sommer wechseln – dann läuft sein Vertrag in Grunbach aus. Die Nöttinger hätten den großgewachsenen Abwehrspieler gerne sofort geholt, weil der Abgang von Abwehrchef und Co-Trainer Marcel Rapp (als Jugendtrainer nach Hoffenheim) eine große Lücke gerissen hat. „Moritz will aber seinen Vertrag erfüllen. Und das ist auch richtig so“, sagt Steidl.

Gut möglich, dass Nöttingens Trainer Michael Wittwer trotz der Trennung von Stürmer Metin Telle und des Abgangs von Rapp ohne Neuzugänge in der Winterpause bleibt. Zwar sieht sich der Oberligist intensiv nach Verstärkungen um, vorwiegend für die linke Abwehrseite. „Aber es gibt derzeit nichts Adäquates auf dem Markt“, sagt der FCN-Vorsitzende. Vielleicht kehrt Ende März Linksfuß Viktor Kärcher von einem Auslandsaufenthalt zurück. Aber der ist inzwischen beruflich stark eingespannt – da bleibt eine Rückkehr ins Oberliga-Team offen.

Mehr Bewegung hat es in der Winterpause beim TSV Grunbach gegeben. Nach Daniel Reule und Michael Cycon (beide zum Landesligisten SV Kickers Pforzheim) hat nun auch Miguel Caballero den Schwarzwaldclub verlassen. Gestern unterzeichneten der Verein und der Spanier die Vertragsauflösung. „Es war von vorneherein klar, dass wir für ihn nur so eine Art Sprungbrett sind. Wirtschaftlich sind wir einfach nicht groß genug, um ihn langfristig zu binden“, sagt Torsten Heinemann. Ob Caballero, der gerade Vater wurde und dessen Familie im südspanischen Cadiz lebt, in seine Heimat zurückkehrt oder in Deutschland bleibt, ist noch offen.

Warten auf Serhat Akin

Mit Fatih Ceylan (Türkei/Mittelfeld) und Dzenis Skrijelj (SSVReutlingen/Abwehr) melden die Grunbacher aber auch zwei Neuzugänge bereit, wenn das Trainer-Duo Teo Rus/Adis Herceg am Montag um 18.00 Uhr zum ersten Training bittet. Ex-Profi Serhat Akin, der auch schon für den Zweitligisten Karlsruher SC stürmte, wird aber vorerst wohl noch nicht vom türkischen Drittligisten Altay Izmir kommen. „Derzeit sieht es nicht so aus, dass Serhat seinen Vertrag auflösen kann“, sagt Torsten Heinemann. Doch aufgeschoben ist nicht aufgehoben. Gut möglich, dass Akin, dessen Familie in Bretten lebt, ab dem Sommer die Kickstiefel für Grunbach schnürt.

Ruhe herrscht hingegen beim 1.CfR Pforzheim an der Wechselfront. Wenn Trainer Gökhan Gökce heute die erste Trainingseinheit im Brötzinger Tal leitet, gibt es keine neuen Gesichter. Offen ist aber, wie es mit Oliver Wiedemann weitergeht. Der Linksverteidiger zieht derzeit – beruflich bedingt – nach Stuttgart um. „Ob und wie er uns künftig zur Verfügung steht, müssen wir abwarten“, sagt Gökce.

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