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Konnte seine starke Leistungen in der Loipe nicht auf den Schießstand übertragen: Tim Nechwatal erreichte dennoch zwei Podestplätze in Notschrei.  Foto: Soelzer 

Biathlet aus Schömberg steht im Deutschlandpokal auf Rang drei

Pokljuka/Notschrei/Schömberg. Noch im alten Jahr ging es für Deutschlands Biathlonnachwuchs in den slowenischen Nationalpark Triglav. Im dortigen Sportzentrum auf der Pokljuka wurde der zweite Deutschlandpokal im Rahmen des Alpencups unter Beteiligung aus Slowenien, Österreich und der Schweiz ausgerichtet. Strahlender Sonnenschein und bestens präparierte Pisten sorgten für exzellente Bedingungen. Seitens des WSV Schömberg startete Tim Nechwatal bei den beiden Sprintrennen über 3 x 2,5 km. Mit jeweils identischem Schießergebnis (2/2) aber mit hervorragenden Laufzeiten erreichte Tim Nechwatal Platz 10 sowie Platz 7.

Gute Ergebnisse in Notschrei

Weiter ging es in Notschrei mit dem dritten Deutschlandpokal. Trotz des schlechten Wetters rund um den Dreikönigstag ist es den Verantwortlichen des Nordic-Centers Notschrei im letzten Moment gelungen – mit Beteiligung zahlreicher Helfer vom WSV Schömberg – eine wettkampffähige Strecke zu präparieren.

Im Einzelrennen dominierte Tim Nechwatal mit der schnellsten Laufzeit über die 11,5 km lange Strecke. Mit zwei Fehlern aus dem ersten Liegendschießen sowie jeweils einem Fehler in den Stehendanschlägen wurde er Dritter. Ebenfalls sehr gut platzierte sich Lea Nechwatal in einem hochkarätigen, vom bayrischen Skiverband dominierten weiblichen Teilnehmerfeld. Trotz widrigster Bedingungen am Schießstand sicherte sie sich mit zwei tadellosen Liegendeinlagen den 13. Platz.

In der Altersklasse 16 debütierten Jana Bottesch und Joel Haddou vom WSV Schömberg im Deutschlandpokal. Bottesch belegte in ihrem ersten Einzelrennen Platz 20. Zuvor erreichte Haddou mit lediglich fünf Fehlschüssen ebenfalls den 20. Platz.

Fehler beim letzzen Schießen

Tags darauf dominierte Tim Nechwatal mit einem fehlerfreien Liegendschießen auch das Sprintrennen über 6,9 km bis zum letzten Stehendanschlag. Nach drei Treffern verfehlten die letzten beiden Geschosse knapp ihr Ziel: „Da war ich gedanklich wohl schon wieder auf der Strecke unterwegs“, so Tim Nechwatal. Mit 15 Sekunden Rückstand auf den Erstplatzierten landete er erneut auf Platz drei.

Bei der weiblichen Jugend machte der einsetzende starke Schneefall bereits das Anschießen zu einem Lotteriespiel und würfelte das Teilnehmerfeld ordentlich durcheinander. Lea Nechwatal konnte ihr gutes Schießen vom Vortag nicht wiederholen. Mit jeweils zwei Fehler in den beiden Anschlägen erreichte sie Platz 20. Nach fünf Wertungen liegt Tim Nechwatal aktuell auf dem dritten Rang in der Gesamtwertung des Deutschlandpokals.