nach oben
Der Ärger über die Niederlage ist groß bei Spielertrainer Dejan Svjetlanovic (links). Foto: Ripberger, PZ-Archiv
Der Ärger über die Niederlage ist groß bei Spielertrainer Dejan Svjetlanovic (links). Foto: Ripberger, PZ-Archiv
09.10.2016

Bilfingens Spielertrainer zum 1:6 beim ASV: „Katastrophale Einstellung“

Für den TuS Bilfingen war es ein Tag zum Vergessen. Beim Verbandsliga-Spiel auswärts gegen den ASV Durlach hagelte es für den Aufsteiger am Samstag eine 1:6-Klatsche. „Die Einstellung war katastrophal“, ärgert sich Spielertrainer Dejan Svjetlanovic. „Wir haben als Kollektiv versagt.“ Die Niederlage sei auch in der Höhe verdient.

Die Bilfinger fanden zunächst sehr schwer ins Spiel. Bei der Direktabnahme von Dennis Hascher zum 1:0 (27.) habe man nicht aufgepasst, so Svjetlanovic. Das 2:0 folgte direkt danach von Tobias Stoll (29.). Hoffnung keimte auf, als Torjäger Oguzhan Celebi nur wenig später den Anschlusstreffer per Foulelfmeter markierte (31.), doch das 1:3 folgte auf dem Fuß, wieder durch Tobias Stoll (33.).

Vier Tore in sechs Minuten, die den TuS trotzdem nicht zur Aufgabe zwangen. „In der Halbzeitpause haben wir gesagt, wir versuchen es noch einmal“, berichtet Svjetlanovic. Auch wenn man damit Gefahr laufe, dem Gegner mehr Platz zu geben. Was folgte, waren zehn sehr starke Minuten der Kämpfelbacher inklusive einiger guter Chancen. „Wir haben sie eingeschnürt“, befand der Spielertrainer. Das 2:3 lag in der Luft, doch bei der ersten guten Aktion der Gastgeber in der zweiten Hälfte fiel das 4:1 durch Ajanthan Navaneethakrishnan (62.). „Da war es dann durch“, so Svjetlanovic. Das 5:1 (Tobias Stoll, 79.) und 6:1 (Josef Rodriguez Carmona, 85.) waren „Einladungen“, wie es Svjetlanovic nennt. Und es gibt noch weitere schlechte Nachrichten aus Bilfingen: Nick Petlach musste in der 22. Minute verletzt raus. Bis gestern Abend gab es keine genaueren Informationen, es scheint jedoch, dass sich der Spieler schwerer am Sprunggelenk verletzt hat. Für ihn kam Yannik Fuchs, der ebenfalls frühzeitig vom Platz musste, nachdem er einen Schlag auf den Knöchel bekommen hatte.

„Bei sechs Toren muss man sich schon Gedanken machen“, meinte Svjetlanovic. „Wir haben schlecht verteidigt.“ Und das nicht erst seit diesem Spiel – in den letzten vier Begegnungen hat Bilfingen insgesamt 14 Gegentore kassiert – eindeutig zu viele.