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Yann Rolim, von Frankfurt nach Karlsruhe gekommen, soll das Mittelfeld beim KSC verstärken. Foto: dpa
Yann Rolim, von Frankfurt nach Karlsruhe gekommen, soll das Mittelfeld beim KSC verstärken. Foto: dpa
27.06.2016

Brasilianer Yann Rolim soll Karlsruher SC beleben

Karlsruhe. Noch ohne den frisch verheirateten Japaner Hiroki Yamada und den in der vergangenen Woche für vier Jahre verpflichteten kamerunischen Nationalspieler Franck Kom startete der Karlsruher SC am Montagvormittag in die Vorbereitung auf die Zweitligasaison 2016/17. Mit dabei aber war mit Yann Rolim (21) ein – am Montag zunächst noch „so-gut wie“ – weiterer Neuzugang der Blauweißen. Der brasilianische Mittelfeldspieler war in der vergangenen Saison von seinem Verein Barra FC an den FSV Frankfurt ausgeliehen (15 Einsätze, zwei Tore) und soll nun, ebenfalls auf Leihbasis, zwei Jahre lang beim KSC spielen.

„Wir hoffen, diese Absicht noch heute oder spätestens morgen vertraglich fixieren zu können“, sagte Sportdirektor Jens Todt beim gestrigen Trainingsauftakt. „Wenn Yann sich so weiterentwickelt, wie in der Rückrunde in Frankfurt, werden wir viel Freude an ihm haben“, meint Tomas Oral.

Kauczinskis Nachfolger auf dem Posten des Karlsruher Cheftrainers und seine neue Mannschaft hatten sich schon zwei Wochen zuvor, bei einem viereinhalbtägigen Lauftrainingslager im Schwarzwald, ausgiebig „beschnuppert“. Orals erste Eindrücke vom KSC und dessen Umfeld sind „sehr positiv“. Er habe das gute Gefühl, so der KSC-Trainer weiter, „dass das passen kann.“

Vor dem Trainingsauftakt im heimischen Wildpark hatte Clubchef Ingo Wellenreuther, noch in der Kabine, die KSCler begrüßt und ihnen seine Erwartungen vermittelt. „Ich wünsche mir, dass die Jungs schnell eine Einheit werden und unseren Zuschauern im Stadion Spaß und Freude bereiten.“ Mit dem, was sich bisher in personeller Hinsicht getan hat, ist der KSC-Präsident „sehr zufrieden – sowohl in der Trainerfrage, als auch, was den Kader anbelangt.“ Seiner Ansicht nach können Moritz Stoppelkamp (SC Paderborn) und Franck Kom (ES Sahel/tunesischer Meister) die Mannschaft im offensiven bzw. defensiven Mittelfeld „sofort verstärken“, und die Mittel „für einen überdurchschnittlichen Innenverteidiger“ stünden zur Verfügung.

Diesbezüglich aber wollen sich Sportdirektor Jens Todt und Tomas Oral „nicht treiben lassen“, so der Trainer. Denn auch diese Verpflichtung „muss sitzen.“