Bretten schlägt TGS und steht im Pokalfinale

Bretten. Dem TV Bretten ist die Überraschung geglückt. Der Handball-Badenligist schlug im Halbfinale des badischen Pokalwettbewerbs in heimischer Halle den favorisierten Oberligisten TGS Pforzheim mit 40:29(21:14) überraschend deutlich und steht im Finale. Dort werden die Brettener Gastgeber des Oberliga-Spitzenreiters TVGroßsachsen sein.

Die Pforzheimer enttäuschten auf der ganzen Linie. Die Brettener präsentierten sich im Derby deutlich engagierter und beweglicher und hatten in Johannes Heiß (9) und Patrick Zweigner (8) ihre besten Werfer.

Dass bei der TGS fehlten natürlich mit Florian Taafel und Dimo Sydorchuk die beiden gefährlichsten Rückraumwerfer, ist nicht neu. In Bretten fehlte aber auch Kreisläufer Christian Streichsbier. Und Spielmacher Sven Kaiser kann derzeit wegen Schulterproblemen kaum werfen, musste sich also auf seine Qualitäten als Zuspieler beschränken. So kamen auch einige Spieler aus der Kreisliga-Mannschaft zum Einsatz.

Die Partie begann aus TGS-Sicht mit einer 4:1- und 6:3-Führung nicht schlecht. Aber danach hatte vor allem die Abwehr Probleme. „Zu lethargisch“, beschreibt Abteilungsleiter Wolfgang Taafel den Auftritt der Defensive, die vor der Pause bereits 21 Gegentreffer kassierte. Einige vergebene Siebenmeterchancen kamen hinzu. Gute Noten verdienten sich letztlich nur Neuzugang David Hoffmann und Jan Althuon. ok

TGS Pforzheim: Binder, Ludwig – Heintz, Körner 5, Müller5/2, Kaiser, Althuon, Hoffmann 2, Koziol 5, T. Kusterer 1, Zergon 3, J. Kusterer 1, Bogner