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Meldet sich im Pokal zurück: KSC-Keeper Dirk Orlishausen. Foto: DPA
Meldet sich im Pokal zurück: KSC-Keeper Dirk Orlishausen. Foto: DPA
17.04.2018

Brisantes Pokal-Duell KSC-Waldhof im Wildparkstadion

Karlsruhe. Großalarm herrscht am Mittwochnachmittag im und um das Karlsruher Wildparkstadion sowie auf den Anreiserouten. Dabei ist nur Regionalligist SV Waldhof Mannheim beim Fußball-Drittligisten KSC zu Gast.

Das Halbfinale im BFV-Pokal (17.30 Uhr/Sport 1) wurde allerdings als Hochrisikopartie eingestuft. Die Fanlager gelten schließlich als verfeindet.

Aus Mannheim werden gut 3 000 Anhänger erwartet, was zu einer Gesamtzahl von über 15.000 Zuschauern führen könnte. Dementsprechend sind um die 1000 öffentliche und privaten Sicherheitskräfte im Einsatz.

Lutz Schönthal, Einsatzleiter der Polizei, setzt auf strikte Trennung der Anhänger. Im und rund ums Stadion besteht ein Alkoholverkaufsverbot. Pyrotechnikspürhunde kommen ebenfalls zum Einsatz. Da die Partie während des Feierabendverkehrs angepfiffen wird, ist auf den Straßen mit erheblichen Behinderungen zu rechnen.

Nutzt der KSC seinen Heimvorteil, hat Oberligist 1. CfR Pforzheim die Teilnahme am DFB-Pokal fast sicher. „Wir nehmen dieses Spiel so ernst, wie ein Meisterschaftsspiel“, versichert KSC-Sportdirektor Oliver Kreuzer vor der Partie gegen die Waldhöfer. Trainer Alois Schwartz wird wohl einige Stammspieler schonen. Marc Lorenz ist wegen seiner Roten Karte im Viertelfinale beim Oberligisten FC Nöttingen (3:1) gesperrt. Der Mönsheimer Matthias Bader fehlt wegen einer Knieverletzung.

Mögliche KSC-Aufstellung: Orlishausen – Thiede, Stoll, Pisot, Föhrenbach – Bülow, Hofmann – Camoglu, Pourié, Fahrenholz – Stroh-Engel