760_0900_104768_Boris_Sava_2.jpg
Kurzen Prozess machte Boris Sava (links) mit seinem Gegner. Foto: Becker, PZ-Archiv

Brötzinger Ringer mit Niederlage zum Saisonauftakt

Pforzheim. Die Ringer des SV 98 Brötzingen sind mit einer Niederlage in die Saison der Verbandsliga gestartet. In der heimischen Ringerhalle an der Wildbader Straße gab es ein 16:24 gegen die SVG Niederliebersbach II, die mit einer starken Nachwuchstruppe angereist war. Der SV 98 hingegen trat hingegen stark ersatzgeschwächt an. Unter anderem fielen Eddy und „Locke“ Reich, Sebastian Salemi und Justin Herold aus.

Die Brötzinger Ringer leiden unter dem Dilemma, dass man viele Ausländer im Kader hat. Durch einen Beschluss im Nordbadischen Ringerverband (NBRV) dürfen aber nur noch zwei Ausländer am Wettbewerb teilnehmen. „Von den verbliebenen deutschen Sportlern können oder wollen einige nicht mehr ringen. Es wird immer schwieriger für unseren Verein, eine schlagkräftige Mannschaft zu stellen. Trotz alledem haben wir noch sehr starke Ringer in unseren Reihen“, so der Vorsitzende des SV 98, Holger Stuible.

Die Niederlage gegen Niederliebersbach bezeichnet Holger Stuible trotz aller Probleme als vermeidbar. Jeweils vier Punkte für Brötzingen holten Nasir Kouch (86 Kilogramm, griechisch-römisch), Svetoslav Mihaylov (80 Kilo, Freistil), Ilmann Hamzatov (75 Kilo A, Freistil) sowie Trainer und Ringer Boris Sava (75 Kilo B,  griechisch-römisch). Sava machte mit seinem Gegner Luke Schneider wenig Federlesens und beendete den Kampf wie gewohnt durch Technische Überlegenheit mit 16:0 Punkten.