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Schön war’s gegen Schalke: Hier bekämpft der Nöttinger Moritz Bischoff (rechts) seinen Gegenspieler Klaas-Jan Huntelaar. Foto: Ripberger, PZ-Archiv
Schön war’s gegen Schalke: Hier bekämpft der Nöttinger Moritz Bischoff (rechts) seinen Gegenspieler Klaas-Jan Huntelaar. Foto: Ripberger, PZ-Archiv
14.10.2013

Bruchsal ist die nächste Pokalhürde für den FC Nöttingen

Remchingen-Nöttingen. Wie sich DFB-Pokal anfühlt, weiß man beim FC Nöttingen sehr genau. Zweimal in Folge haben sich die Remchinger zuletzt für den lukrativen Wettbewerb qualifiziert. 2012 spielte man in Runde eins gegen den Erstligisten Hannover 96 (1:6 in Reutlingen). In diesem Jahr folgte die Krönung mit dem Heimspiel im Karlsruher Wildparkstadion gegen den ruhmreichen FC Schalke 04. Nach einem großen Kampf verlor man am Ende etwas unglücklich mit 0:2. Aber der FC Nöttingen war bundesweit, zumindest für einen Tag, in aller Munde.

Über den DFB-Pokal-Wettbewerb 2014/15 will man rund ums Panoramastadion nicht sprechen. Das Fell des Bären zu verteilen, bevor dieser erlegt ist, ist nicht Sache der Verantwortlichen des FC Nöttingen. „Natürlich würden wir gerne wieder da hin. Aber in Bruchsal zu bestehen, wird schon schwer genug“, sagt Vereinsvorsitzender Dirk Steidl vor dem Achtelfinalspiel am morgigen Mittwoch (19.00 Uhr) in der Barockstadt.

Der 1. FC Bruchsal ist in der Tat ein ziemlich harter Brocken. Der Oberliga-Aufsteiger war furios in die Saison gestartet, hatte zuletzt aber große Formschwankungen und ist in der Tabelle nach hinten durchgereicht worden, während Nöttingen souverän an der Tabellenspitze seine Kreise zieht. Also sind die Nöttinger morgen beim FCB Favorit, wenngleich der Pokal – natürlich – seine eigenen Gesetzte hat. Mit Ausnahme von Niklas Hecht-Zirpel und Simon Frank sind alle Spiele im Kader von Trainer Michael Wittwer und bereit – für neue Pokal-Heldentaten.