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Immer wieder entwischten Kelterns Basketballerinnen wie hier Emmanuell Mayombo (am Ball) und Alex Kiss-Rusk ihren Gegenspielerinnen.  Foto: Hennrich 

Bundesliga-Basketball: Kelterns Sterne rupfen die Eisvögel aus Freiburg

Keltern. Die Freude stand den Basketballerinnen der Rutronik Stars Keltern ins Gesicht geschrieben. Mit einem 105:54 (56:14) zerlegten die Sterne die Eisvögel USC Freiburg und untermauerten ihre Vormachtstellung in der Bundesliga. „Wir haben unsere Spielplan bestens umgesetzt“, freute sich Sterne-Trainer Christian Hergenröther nach der Partie. Da die Sterne ohne deutsche Spielerin antreten, hatte es aus Freiburg im Vorfeld Sticheleien in Richtung Keltern gegeben. Als sportliche Replik wollte Hergenröther den deutlichen Sieg aber nicht sehen. „Die Spielerinnen haben davon nichts mit bekommen“, stellte er klar.

Losgelegt wie die Feuerwehr

In der Dietlinger Speiterling-Halle legten die Gastgeberinnen los wie die Feuerwehr. Beim Stand von 10:0 (2:14) nahm Gäste-Trainerin Isabel Fernandez Perez die erste Auszeit. Doch die fruchtete nicht, am Viertelende stand es 29:6. Josipa Pavic zeigte mit den ersten Punkten des zweiten Abschnitts, dass die Sterne weiter hellwach waren, Freiburg brauchte in diesem Abschnitt 5:18 Minuten bis zu den ersten Punkten. Mit 56:14 zur Halbzeit war die Messe schon gelesen. Während die Sterne eine Trefferquote von 61,1 Prozent hatten, kamen die Eisvögel auf magere 10,8 Prozent – eigentlich zu wenig für die Bundesliga.

Trotz der hohen Führung im Rücken sei es nicht schwierig gewesen, dass Team für die restliche Spielzeit zu motivieren. „Wir konnten umstellen und einiges ausprobieren“, so der Sterne-Trainer. Zwar kamen die Eisvögel nun besser in die Partie, doch Keltern blieb fokussiert und Mailis Pokk baute die Führung erstmals auf 50 Punkte aus (75:25). Im Abschlussviertel kam auch Harriet Bende Belobi-Nawezhi nach einer langen Verletzungspause noch zu Spielzeit. „Es war wichtig, dass wir ihr einige Minuten geben konnten“, freute sich Hergenröther.

Sanja Mandic blieb es vorbehalten die Marke von 100 Punkten zu knacken. Einziger Wehrmutstropfen im Spiel war die Verletzung von Taylor Mingo (Probleme mit dem Knie). Was es genau ist, soll eine zeitnahe Untersuchung zeigen.

Nach einem Ruhetag am Montag geht es am Dienstag mit dem Training weiter. Auch am Mittwoch trifft man sich erneut in der Halle, doch Hergenröther ließ durchblicken, dass dies ein „spezielles“ Training werde: „Nach der guten Leistung haben sich die Spielerinnen verdient, dass wir die Mannschaftskasse plündern und etwas zu Essen bestellen“, freute er sich.

Rutronik Stars Keltern: Thomas 8, Vaughn 17, Deura 7, Pavic 13, Pokk 18, Pulk 8, Mingo 2, Mandic 12, Kiss-Rusk 9, Belobi Naweshi 2, Mayombo 9