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Symbolbild dpa
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09.09.2018

Bundesliga Süd: A-Jugend der SG Pforzheim/Eutingen setzt sich durch

Pforzheim. In der Handball Bundesliga Süd hat die A-Jugend der SG Pforzheim/Eutingen zum Start ein 24:22 (12:9) gegen die Handballakademie Bayern erkämpft. Das Spiel war durchweg eng, weshalb SG-Trainer Alexander Lipps in Sachen Wechsel eher zurückhaltend blieb.

„Es sind junge Kerls, da ist immer eine Spur Nervosität dabei“, sagte der erfahrene Coach, der schon manchen kniffligen Punktspielstart erlebt hat. Dass die SG „nicht am Limit“ gespielt hat, war zu verschmerzen, da letztlich dennoch ein Erfolgserlebnis zu Buche stand.

Viel lief über Linksaußen: Von dort erzielte Nick Kusch acht Tore. Wichtig war aus Lipps Sicht auch zumindest einen sehr wirkungsvollen Rückraumspieler zu haben. Das war Tim Faeser, der fünfmal traf. Zur Pause hatte die SG eine Drei-Tore-Führung, allerdings hatte es etwa 20 Minuten gedauert, bis sie überhaupt einmal vorne lag. Nach dem Seitenwechsel erlebten die 150 Zuschauer zunächst, dass die Hausherren erneut in Schwierigkeiten gerieten – nach einigen Minuten hieß es 13:14. Die SG bekam aber die Kurve und durfte sich vier Minuten vor Schluss angesichts einer erneuten Führung mit drei Toren relativ sicher fühlen. Bis zur 50. Minute setzte Lipps auf eine 3-2-1-Deckung, dann stellte er als Überraschungsmoment auf 6-0-Deckung um. Ein paar Minuten zuvor hatte im Tor Neuzugang Jonas Dettbarn Benjamin Löckel ersetzt. Am Ende sprach Trainer Lipps schon angesichts der nur 22 Gegentreffer von einer „sehr guten Deckungsleistung“. Auch wenn nicht alles nach Wunsch lief, dem Ziel, erneut vorne mitzuspielen, ist die SG um zwei Punkte näher gekommen.

Pforzheim/Eutingen: B. Löckel, Dettbarn; Elger, Hebel, Reisinger 1, Dienel 1, N. Kusch 8, Wohlfahrt 1, Reichl 1, Bratschke 2, Faeser 5, Kost, Gerstner 5/3, Süsser