nach oben
02.02.2016

Bundesliga im Ringen nur mit acht Teams - KSV Ispringen ist dabei

Luckenwalde. Die Ringer-Bundesliga wird nach dem Rückzug des Altmeisters 1. Luckenwalder SC weiter ausgedünnt und besteht in der kommenden Saison nur noch aus acht Teams – darunter auch der KSV Ispringen. Zunächst hatte die RWG Mömbris/Königshofen nach 30 Jahren ununterbrochener Zugehörigkeit einen Neustart in der drittklassigen Oberliga versucht, danach gab auch der KSV Schriesheim seinen Rückzug bekannt.

Nun sah auch der Traditionsverein aus Luckenwalde keinen Ausweg mehr. Der Meister von 2005/2006, für den auch Barcelona-Olympiasieger Maik Bullmann kämpfte, konnte die Abgänge von Top-Athleten und die sich negativ entwickelnde finanzielle Situation nicht mehr kompensieren.

Schon bei der Bundesligatagung Mitte Januar schlugen die Vereine für eine Neustrukturierung eine eingleisige 1. Bundesliga bis hin zu vier Staffeln – unter Wegfall der 2. Bundesliga – vor. Der Bundesliga-Ausschuss des Deutschen Ringer-Bundes (DRB) erklärte die 2. Bundesliga aber für unantastbar. „In der kommenden Saison wird es eine eingleisige 1. Bundesliga geben und darunter wie gehabt die drei Zweitligastaffeln“, meinte DRB-Vizepräsident Ralf Diener.