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Fraglich ist bei den Sternen, ob Mara Hjelle spielen kann.   Becker/PZ-Archiv
Fraglich ist bei den Sternen, ob Mara Hjelle spielen kann. Becker/PZ-Archiv
09.10.2015

Bundesliga-Aufsteiger Rutronik Stars Keltern will sich durch Traumstart nicht täuschen lassen

Keltern/Chemnitz. Nach dem Traumstart der Rutronik Stars Keltern in die 1. Planet Cards Damen Basketball-Bundesliga trifft das Team von Head-Coach Christian Hergenröther am Samstag auf die bisher sieglosen ChemCats. Die Partie in der Chemnitzer Sporthalle am Schlossteich beginnt um 20 Uhr. Hergenröther wertet die bisherige Bilanz mit drei Spielen und drei Siegen als schöne Momentaufnahme, weiß jedoch, dass das Ziel weiter einzig und allein der Klassenverbleib ist.

Um dieses Ziel zu erreichen, ist es wichtig, gegen die direkten Konkurrenten zu punkten – zu diesen Teams gehören die von Amanda Davidson gecoachten Chemnitzerinnen.

In der vorigen Saison belegten die ChemCats den rettenden zehnten Platz. Danach haben die Verantwortlichen alle Ausländerinnen ausgetauscht. Schmerzhaft ist, dass Nationalspielerin Tina Menz ihre Karriere beendet hat. Neu im Kader ist die ehemalige Sterne-Spielerin Lisa Koop. Die 1,97 Meter große Nationalspielerin kam aus Marburg und soll für Ordnung und Gefahr unter dem Korb sorgen. Eifrigste Punktesammlerinnen sind aktuell die beiden US-Amerikanerin Sara Halasz (13 Punkte/9 Rebounds) und Madison Buck (11/7).

Die Sterne bangen noch um den Einsatz ihrer Centerin Mara Hjelle, die sich gegen Saarlouis am Sprunggelenk verletzte. Eine besondere Partie steht in Sachsen Aufbauspielerin Nadja Prötzig, bevor, die vor ihrem Wechsel nach Keltern zweieinhalb Jahre mit Erfolg für die ChemCats spielte.

Am gestrigen Freitag stand für die Sterne außer zwei Trainingseinheiten Thekendienst beim Oberliga-Derby zwischen dem FC Nöttingen und dem 1. CfR Pforzheim an. Der Trip ins 475 Kilometer entfernte Chemnitz sollte dann heute um 7 Uhr beginnen. DS