nach oben
Jetzt auch offiziell im CfR-Vorstand: Sportchef Torsten Heinemann (von links) mit Wolfgang Fischer (Finanzen), Markus Geiser (Vereinschef), Reinhardt Schopf (Verwaltung), Marco Nabinger (Öffentlichkeitsarbeit), Benjamin Stumpp (Jugendleiter).  Jahn
Jetzt auch offiziell im CfR-Vorstand: Sportchef Torsten Heinemann (von links) mit Wolfgang Fischer (Finanzen), Markus Geiser (Vereinschef), Reinhardt Schopf (Verwaltung), Marco Nabinger (Öffentlichkeitsarbeit), Benjamin Stumpp (Jugendleiter). Jahn
04.12.2015

CfR Pforzheim bestens aufgestellt für die Zukunft

So wünscht man sich eine Mitgliederversammlung: ein Vereinsvorsitzender, der mit Entertainerqualitäten durchs Programm führt, Mitglieder, die erfolgreiche Jahresberichte abliefern, ein neuer Sportvorstand, der angriffslustig ist und Zahlen, die alle beim 1. CfR Pforzheim erfreuen. Die PZ trägt hier die wichtigsten Punkte der Mitgliederversammlung des Fußball-Oberligisten am Donnerstagabend zusammen.

Finanzen: Tolle Zahlen von Finanz-Vorstand Wolfgang Fischer: seit der Fusion vor fünf Jahren hat der Verein zum dritten Mal in Folge Gewinn gemacht. Den Ausgaben für die Saison 2014/15 von 432.705 Euro stehen Einnahmen in Höhe von 447 876 Euro gegenüber, was einen Überschuss von 15.171 Euro ergibt. Dadurch konnte der Schuldenberg von 401 000 Euro (Stand voriges Jahr) nun weiter auf 385.326 Euro gedrückt werden. Das freut die CfR-Mitglieder. Ordentlich Geld in die Kasse spülten vor allem die Einnahmen aus den gut besuchten Pokal- und Aufstiegsspielen in der vergangenen Saison. „Die Einnahmen hier waren dreieinhalbmal höher als letztes Jahr“, gab Fischer bekannt und bezifferte außerdem den Jahresumsatz auf rund 45.000 Euro. „Wir werden den Schuldenabbau weiterhin vorantreiben und mit dem sportlichen Erfolg in Einklang bringen“, meinte Vereinsvorsitzender Markus Geiser.

Neuwahlen: Torsten Heinemann ist nun auch offiziell Sportvorstand des CfR. Bisher führte er das Amt nur kommissarisch. Die rund 100 anwesenden Mitglieder (insgesamt rund 850) wählten Heinemann einstimmig. Für den CfR ist er ein wichtiger Mann. Nicht nur was das Sportliche anbelangt, sondern auch die Sponsorensuche. „Torsten ist ein Vollblutverkäufer. Er schafft es, einem Eskimo einen Kühlschrank zu verkaufen“, meinte Wolfgang Fischer grinsend. Heinemann selbst richtet den Blick nach vorne: „Der CfR ist mittlerweile hochinteressant für die Firmen. Ein Groß-Sponsor fehlt uns noch, doch wir arbeiten täglich dran, unseren Pool weiter ausbauen.“

Am Donnerstag wurden außerdem sämtliche Verwaltungsratsmitglieder wiedergewählt und der Vorstand komplett entlastet.

Stadion: Das neue CfR-Stadion im Brötzinger Tal wird ein echtes Schmuckkästchen. Markus Geiser erläuterte anhand von Entwürfen noch einmal die wichtigsten Daten: Abriss Tribüne: Frühjahr 2016, Rohbau neue Tribüne: Ende 2016, Kapazität Tribüne: 560 Zuschauer, Kapazität Stadion insgesamt: rund 6000 Zuschauer (Tribüne ist aber ausbaufähig), 1. Spiel im neuen Stadion: Vielleicht Rückrunde 2016/17, spätestens aber zum Start 2017/18.

Sportliches: Der Oberliga-Aufstieg der ersten Mannschaft war natürlich „grandios“ (Heinemann). Und auch mit Platz sieben in der laufenden Runde ist man zufrieden. Doch der CfR will noch höher hinaus. Die Regionalliga ruft. Und Heinemann ist heiß: „Der CfR ist die Zukunft zwischen Stuttgart und Karlsruhe. Da wird uns keiner das Wasser reichen können. Wir müssen nur am Ball bleiben.“

Fazit: Der CfR ist bestens aufgestellt für die Zukunft – in allen Bereichen, in allen Abteilungen. Es herrscht Harmonie, die Mitglieder sind in Aufbruchstimmung. Die Finanzen stimmen. Der Fusionsverein lebt. Die Regionalliga kann kommen.