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Wieder dabei: Joao Tardelli wurde im Team des CfR beim 1:2 gegen den KSC II schmerzlich vermisst. Foto: Gössele
Wieder dabei: Joao Tardelli wurde im Team des CfR beim 1:2 gegen den KSC II schmerzlich vermisst. Foto: Gössele
26.11.2015

CfR Pforzheim will den Anschluss nach oben nicht verpassen

Der Fahrstuhl nach oben ist ohne den 1. CfR Pforzheim abgefahren – zumindest vorerst. Neun Punkte wollte der Aufsteiger aus den drei aufeinander folgenden Heimspielen gegen den SV Oberachern, den Karlsruher SC II und den FSV 08 Bissingen holen. Vor der Partie gegen den Mitaufsteiger und Tabellennachbarn Bissingen am Samstag auf dem Holzhof (14.30 Uhr) steht die Mannschaft von Trainer Teo Rus unter Druck. Denn nur beim mageren 0:0 gegen Oberachern wurde gepunktet. Gegen den KSC setzte es sogar eine bittere 1:2-Heimniederlage.

Rus: Voll im Soll

Obwohl die Erwartungen zuletzt nicht erfüllt werden konnten, ist Teo Rus nicht allzu sehr enttäuscht. „Unser Saisonziel war von Anfang an ein Platz zwischen fünf und acht. Also sind wir voll im Soll.“ Trotzdem fordert Rus: „Gegen Bissingen muss ein Sieg her.“ Die Voraussetzungen sind nicht schlecht. Erstens spielte der CfR auch gegen Oberachern und den KSC keineswegs schlecht und hätte beide Spiele gewinnen können. Zweitens sieht es personell deutlich besser aus, als vor einer Woche. Joao Tardelli, Salvatore Tommasi und Tim Schwaiger, die gegen Karlsruhe fehlten, sind wieder dabei. Vor allem Antreiber Tardelli wird dem Spiel des CfR gut tun. Mit Ausnahme der Langzeitverletzten Marc Mägerle und Michael Schrammel stehen alle Spieler des Kaders wieder zur Verfügung.

„Wir müssen gegen Bissingen gewinnen, damit der Anschluss nach oben nicht komplett verloren geht“, fordert Torsten Heinemann. Der Sportvorstand des CfR glaubt, dass der Kader der Oberliga-Mannschaft in der Breite nicht stark genug ist, um ganz vorne angreifen zu können. Und er fügt erklärend hinzu: „Wenn Schlüsselspieler fehlen, wird es schwer.

Wir haben in dieser Saison nur einmal in absoluter Bestbesetzung spielen können. Und das war in der ersten Halbzeit in Nöttingen.“ Da trumpfte der CfR gegen den Spitzenreiter groß auf, führte zwischenzeitlich mit 4:1. Nach zwei Platzverweisen für die Gäste hieß es am Ende 4:4.

Nach den Vorstellungen von Heinemann soll die Qualität des Kaders weiter sukzessive verbessert werden. „Auch eine gut gehende Firma kann immer gutes Personal brauchen“, lautete das Credo des Sportchefs. Er mag nicht ausschließen, dass sich in der Winterpause personell etwas tut beim CfR, „wenn es der Markt zulässt.“

Mit dem FSV Bissingen kreuzt morgen ein gefährlicher Gegner im Holzhof-Stadion auf. Der offensivstarke Aufsteiger hat sich ebenso wie der CfR schnell etabliert in der Oberliga. Das Hinspiel verlor der CfR mit 0:1 letztjährigen Meister der Verbandsliga Württemberg.