nach oben
Beim einzigen Tor unterlief Manuel Salz ein Fehler. Foto: Becker, PZ-Archiv
Beim einzigen Tor unterlief Manuel Salz ein Fehler. Foto: Becker, PZ-Archiv
01.10.2017

CfR vergibt beim 0:1 gegen Weinheim zahlreiche Gelegenheiten – Auf Platz 15 angekommen

Weinheim/Pforzheim. Dieses Tor war symptomatisch für die Lage beim 1. CfR Pforzheim: Ecke von rechts für die TSG Weinheim, die bis dahin nur vier Punkte gesammelt hatte. Der Ball kommt aufs kurze Eck, mehrere Spieler versuchen ihn zu erwischen. CfR-Torwart Manuel Salz scheint auf dem Posten zu sein – doch dann das: Der Schlussmann klatscht das Leder ins eigene Netz.

74 Minuten lang lief der Pforzheimer Fußball-Oberligist diesem Rückstand in der Folge hinterher. Traf Aluminium und immer wieder TSG-Schlussmann Nicolas Köpper, aber nicht ins Tor – es blieb bei einer 0:1 (0:1)-Auswärtsniederlage, nach der der CfR mit acht Punkten aus neun Spielen auf Rang 15 angekommen ist.

Trainer Adis Herceg konnte es auch am Tag danach kaum fassen, was für Chancen seine Mannschatf liegen gelassen hatte. „Wenn wir das 1:0 machen, gewinnen wir das Ding haushoch“, war er sich sicher. Doch das ersehnte Tor gegen Weinheims sonst so anfällige Defensive wollte nicht gelingen. Dieses hatte Dominik Salz schon nach vier Minuten auf dem Fuß: Nach Joao Tardellis Zuckerpass scheiterte er aus acht Metern an Köpper. Umgekehrtes Spiel, aber gleiches Ergebnis neun Minuten später: Salz auf Tardelli, der es per Kopf versuchte – doch wieder reagierte der Weinheimer Schlussmann glänzend.

Nach dem 0:1 war es dann Dominik Salz, der alleine für die Wende hätte sorgen können: Kopfball an die Latte (21.), parierter Schuss aus 20 Metern (34.), parierter Schuss aus kurzer Distanz (39.). Und weil nach der Pause Weinheims Yigzaw Tesfagaber alleine auf Salz zulief, aber knapp rechts vorbei schoss (63.), und auf der Gegenseite ein Abwehrspieler bei Julian Grupps Freistoß auf der Linie klärte (66.), blieb es beim 1:0. „Sechs, sieben, acht hochkarätige Chancen“ hatte CfR-Coach Herceg am Ende gezählt. Obwohl er mit der Leistung zufrieden war, will er morgen (14.30 Uhr) im BFV-Pokal-Viertelfinale beim Landesligsten VfB St. Leon zwei, drei Spieler austauschen – „damit die einen regenerieren und sich die anderen zeigen können“.