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Kushtrim Lushtaku. Foto: PZ-Archiv, Ripberger
Kushtrim Lushtaku. Foto: PZ-Archiv, Ripberger
10.05.2018

CfR-Spieler Lushtaku erzielt 1:1-Endstand gegen Spitzenreiter TSG Balingen

Balingen. Dieser Punktgewinn war nicht zu erwarten. Umso mehr freuten sich die CfR-Spieler am Mittwoch nach dem Abpfiff über das 1:1 (0:1) im Nachholspiel beim Oberliga-Spitzenreiter TSG Balingen.

Die Spieler rissen die Arme in die Höhe und klatschen sich erleichtert ab. „Es war sogar mehr drin“, ärgert sich fast schon CfR-Trainer Gökhan Gökce. In der Schlussphase des Spiels gelang seinem Team allerdings nicht der Lucky Punch. So blieb es nach Toren von Balingens Manuel Pflumm (27. Minute) und dem Ausgleich von Kushtrim Lushtaku (74.) bei der Punkteteilung.

Völlig anderes Gesicht

Der CfR zeigte im Vergleich zur 0:2-Niederlage gegen Spielberg ein völlig anderes Gesicht. Einsatz und Wille stimmten. Gökhan ließ zudem mit Fünferkette spielen, wobei Julian Grupp erstmals als rechter Verteidiger auflief, Zvonimir Borac, Benjamin Sturm und Robert Stark die Innenverteidigung bildeten und Akiyoshi Saito links agierte. Die ersten 30 Minuten gehörten klar den Pforzheimern, die es allerdings verpassten in Führung zu gehen. In der 15. Minute vergab Anthony Coppolas in aussichtsreicher Position, wenig später wurde der schon durchgestartete Kreshnik Lushtaku von seinem Gegenspieler ausgebremst, der dafür nur den gelben statt den roten Karton sah.

Beim Spitzenreiter lief dagegen nur wenig zusammen. Allerdings waren die Balinger bei Standards gefährlich. Und einer saß dann auch: Nach einer Ecke stieg Kapitän Manuel Pflumm am höchsten und nickte per Kopf zum 1:0 (37.) ein.

Mit der glücklichen Führung ging es in die Pause. Voll motiviert kam der CfR zurück aufs Feld. „Wir hatten bis dahin ein gutes Spiel gemacht und wollten unbedingt was mitnehmen“, so Gökhan Gökce. Und sein Team wurde für den großen Einsatz auch in Hälfte zwei belohnt. In der 74. Minute spekulierte der kurz zuvor eingewechselte Kushtrim Lushtaku auf einen Fehlpass und „ergaunerte“ den Ball. Aus 17 Metern zirkelte er dann mit seinem schwachen linken Fuß das Leder ins Eck. In der Schlussphase drängte der CfR auf den Siegtreffer, eine Flanke von Kreshnik Lushtaku verpasste Kushtrim nur knapp. Trotzdem jubelten nach dem Schlusspfiff die Pforzheimer.

„Der Punkt war sehr wichtig. Wir konnten den Abstand zu den anderen abstiegsgefährdeten Mannschaften etwas vergrößern“, freute sich Gökce und hofft nun im Heimspiel am kommenden Samstag den nächsten Schritt zum Klassenerhalt machen zu können. Um 15.30 Uhr ist Backnang auf dem Holzhof zu Gast. Die TSG hat sechs Punkte Vorsprung auf den CfR und rangiert einen Platz (12.) vor den Pforzheimern. „Backnang ist schwer auszurechnen“, weiß Gökce. „Mal gewinnen sie hoch, mal verlieren sie hoch.“ 45 Tore hat die TSG schon erzielt, dafür aber auch 61 kassiert. Ihr Topstürmer Mario Marinic fehlt am Samstag Gelb-Rot gesperrt. Die Chance für den CfR, den sechsten Heimsieg zu feiern, ist also da.