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Christian Förschler freut sich über Platz zwei bei der WM.   Privat
Christian Förschler freut sich über Platz zwei bei der WM. Privat
10.08.2015

Christian Förschler vom 1. TSC Pforzheim mit Deutschland Vizeweltmeister im Unterwasserrugby

Pforzheim/Cali. Christian Förschler vom 1. TSC Pforzheim hat mit der Deutschen Nationalmannschaft in Kolumbien die Vizeweltmeister im Unterwasserrugby gefeiert. Er war mit dem Jahrgang 1992 der jüngste Spieler der deutschen Auswahl. Im Finale verlor das Team knapp mit 0:1 gegen Norwegen.

Nach einer großen Eröffnungsfeier mit über tausend Menschen besiegte die deutsche Nationalmannschaft in der Vorrunde Südafrika klar mit 32:0. Auch das zweite Spiel gewannen die Deutschen deutlich mit 14:0 gegen Venezuela. Im Viertelfinale traf das Team auf den europäischen Nachbarn Österreich und untermauerte mit einem 8:0 die Titelambitionen.

Im Halbfinale erwartete das Team den Turnierfavoriten Kolumbien. Nach zweimaligem Rückstand, schafften die Deutschen es durch zwei verwandelte Strafwürfe von Lukas Tadda und einem Treffer durch Jochen Schottmüller den Rückstand in einen Sieg umzumünzen. Nach dem Spiel sagte Förschler: „Heute lief alles gegen uns. Erst das schnelle Gegentor, lautstarke Fans und viel Nervosität. Aber es macht unsere große Mannschaft aus immer zurückzukommen.“ Im Finale traf Deutschland dann auf den amtierenden Weltmeister Norwegen, der in einem engen Halbfinale Schweden mit 1:0 besiegte. Die deutsche Mannschaft startete im Finale mit Förschler in der Startformation äußerst konzentriert und hatte in der ersten Spielminute schon die erste Chance. Danach kamen die Norweger druckvoll auf, doch Förschler hielt mit sehenswerten Paraden seine Farben im Spiel. Kurz darauf bekamen die Skandinavier einen Strafwurf wegen Verkeilen im Korb zugesprochen. Iver Bjornerem, Torschützenkönig der Europaleague 2014/2015, verwandelte sicher. Die deutsche Auswahl ließ sich davon nicht beeindrucken, machte weiter Druck und erhielt einen Strafwurf, den Lukas Tadda aber nicht verwandeln konnte. Nach der Pause schnürten die Deutschen die Norweger am eigenen Korb ein und hatten zahlreiche Großchancen. Doch es sprang kein zählbarer Erfolg dabei heraus, so dass die Norweger ihre 1:0-Führung über die Zeit brachten.

„Wenn Du einen Strafwurf und drei Großchancen nicht machst, kannst Du kein Finale gewinnen“, erklärte ein enttäuschter Christian Förschler nach dem Endspiel. pm

Weitere Infos und Bilder unter www.uwrworldchampionship.com