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Der 1. CfR Pforzheim wird in der ersten Runde des DFB-Pokals gegen Bayer Leverkusen im Fokus der Fernsehkameras stehen. Ob die allerdings auf dem Holzhof platziert werden, wie es der CfR wünscht, ist noch fraglich. © Türschmann
14.06.2018

DFB-Pokalspiel des CfR im Holzhof? OB Boch bleibt am Ball

Pforzheim. Unter welchen Rahmenbedingungen ist eine rechtssichere Austragung der DFB-Pokalpartie des 1. CfR Pforzheim gegen Bayer Leverkusen im Holzhofstadion möglich? Um diese Frage ging es in einem Arbeitsgespräch zwischen Rathausspitze und dem CfR-Vorstand. „Das war ein erster wichtiger Aufschlag, an dem jetzt alle Seiten weiterarbeiten müssen“, so Oberbürgermeister Peter Boch.

Die Zielvorgabe fasst der Rathauschef wie folgt zusammen: „Wir wollen dieses sportliche Großereignis für Pforzheim. Dafür gilt es Voraussetzungen zu formulieren, die einen rechtssicheren Veranstaltungsablauf und sicheren Trinkwasserschutz ermöglichen.“ Anschließend müsse der CfR allerdings auch seinen Beitrag leisten. Ein Konzept dafür stellte der Verein im Gespräch vor. Die Stadtwerke Pforzheim und die Stadt werden nun im Schnellverfahren entsprechende Rahmenbedingungen definieren; auf dieser Grundlage soll das Gespräch dann in der kommenden Woche weitergeführt werden.

„Wir sind sehr glücklich, dass wir unser Konzept im Rahmen dieses Gesprächs vorstellen konnten“, so der CfR-Vorsitzende Markus Geiser. „Angesichts der komplexen Rechtslage haben wir zwar noch kein Ergebnis erzielt, wir sind aber auf einem guten Weg, damit das DFB-Pokalspiel im Holzhofstadion ausgetragen werden kann. Wir bedanken uns ausdrücklich bei allen Beteiligten, dem Oberbürgermeister, den Stadtwerken und den beteiligten Ämtern, für das konstruktive Gespräch!“

Unterstützung für den CfR kommt auch vom Pforzheimer CDU-Stadtverband. „Zum ersten Mal wird der fusionierte 1. CfR im DFB-Pokal dabei sein und dann auch noch mit Heimrecht. Das ist für unser Stadt ein echtes Highlight“, freuen sich Wolfgang Schick und Jörg Augenstein, beide Mitglied im Sportausschuss des Gemeinderats“, ist auf einem Facebook-Post der CDU nachzulesen. Weiter steht dort: „Die CDU-Gemeinderatsfraktion ist sich sicher: „Dies ist ohne Zweifel auch im Sinne der Verwaltungsspitze, die sich immer fußballbegeistert gezeigt hat“, so Schick. Ein Ausweichen nach Karlsruhe müsse unbedingt vermieden werden.“

Auch Stadtverbandvorsitzender Thomas Dörflinger und der CDU-Kreisvorsitzende Gunther Krichbaum erklären, dass es möglich sein müsse, unter Einhaltung der wasserschutzrechtlichen Bestimmungen dieses eine Spiel zu ermöglichen. Aber jetzt müsse rasch reagiert werden.

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