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Dem Karlsruher SC droht wegen diverser Ausschreitungen unter anderem beim Relegationsspiel gegen Regensburg ein "Geisterspiel" im ersten Heimspiel plus eine 15.000-Euro-Geldstrafe.
Dem Karlsruher SC droht wegen diverser Ausschreitungen unter anderem beim Relegationsspiel gegen Regensburg ein "Geisterspiel" im ersten Heimspiel plus eine 15.000-Euro-Geldstrafe. © dpa
04.07.2012

DFB-Sportgericht verhandelt am Montag Fall Karlsruher SC

Das Sportgericht des Deutschen Fußball-Bundes (DFB) verhandelt am kommenden Montag in der Frankfurter Verbandszentrale mündlich die Sportstrafsache gegen den Drittligisten Karlsruher SC. Das teilte der DFB am Mittwoch mit.

Vor drei Wochen hatte der DFB-Kontrollausschuss beim Sportgericht ein «Geisterspiel» und eine Geldstrafe in Höhe von 15.000 Euro gegen den KSC beantragt. Das erste Heimspiel der Karlsruher in der kommenden Saison am 28. Juli gegen den Halleschen FC soll unter Ausschluss der Öffentlichkeit ausgetragen werden.

Der KSC hatte dem Antrag nicht zugestimmt. Geleitet wird die Verhandlung von Hans E. Lorenz, dem Vorsitzenden des DFB-Sportgerichts.

Der DFB will den KSC unter anderem für die Vorkommnisse während des Relegations-Rückspiels gegen Jahn Regensburg bestrafen. Damals hatten KSC-Anhänger nach Spielende das Spielfeld gestürmt, Pyrotechnik abgebrannt und Ordner angegriffen. Später versuchten Randalierer, den Gästebereich und die Geschäftsstelle zu stürmen. dpa