760_0900_101020_MRI_6844_jpg_Filip_PRSA_18_TGS_Moritz_ZO.jpg
Im DHB-Pokal ging es 2017 für die TGS (hier Filip Prsa) gegen den Erstligisten TV Hüttenberg.  Foto: Ripberger, PZ-Archiv 

DHB-Pokal findet erneut bei der TGS Pforzheim statt

Pforzheim. Große Freunde bei der TGS Pforzheim: Am Dienstag erhielt der Verein vom Deutschen Handball-Bund (DHB) die frohe Kunde, dass Pforzheim einer der Austragungsorte für die erste Runde im DHB-Pokal sein wird. Die Auslosung in der vergangenen Woche hatte ergeben, dass die TGS am Samstag, 17. August, gegen den Erstligisten Bergischer HC antreten muss. Im zweiten Spiel des Viererturniers treffen Drittligist TuS Fürstenfeldbruck und Zweitligist Elbflorenz Dresden aufeinander.

Wer als Sieger des Viererturniers ins Achtelfinale vorrückt, wird dann am Sonntag, 18. August, im Finale ermittelt. Die Spiele werden in der Bertha-Benz-Sporthalle stattfinden, die mehr als 2000 Zuschauer fasst. „Wir freuen uns sehr, dass wir dieses Erstrunden-Turnier austragen dürfen. Unsere Bewerbung hat den DHB ganz offensichtlich überzeugt“, sagte TGS-Vorstand und Handball-Abteilungsleiter Wolfgang Taafel. Nun gelte es, die Weichen zu stellen und die organisatorischen Dinge in die Wege zu leiten. Details über die Ansetzung der Paarungen sollen in den nächsten Tagen abgeklärt werden.

Alle Spiele der ersten Runde im DHB-Pokal werden übrigens als Livestream im Internet unter sportdeutschland.tv zu sehen sein.

Für die Austragung des Turniers hatte sich auch der TuS Fürstenfeldbruck beworben. Doch die Bewerbung der TGS war wohl überzeugender. Bilder von einer voll besetzten Bertha-Benz-Halle und die jüngsten Überlegungen der TGS, sportlich eventuell die 2. Bundesliga anzustreben, könnten ebenfalls Argumente pro Pforzheim gewesen sein.

Die TGS Pforzheim war schon einmal Gastgeber einer Gruppe im DHB-Pokal – im August 2017. Auch damals war der Bergische HC zu Gast. Während die TGS vor zwei Jahren gegen den Erstligisten Hüttenberg im Gruppen-Halbfinale den Kürzeren zog, schlug der Bergische HC (damals noch Zweitligist) zunächst die SG Leutershausen und gewann danach auch das Finale gegen Hüttenberg.