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Fassungslos: Die KSC-Spieler protestieren bei Schiedsrichter Bastian Dankert nach dessen Elfmeter-Entscheidung in Sandhausen. Foto: dpa
Fassungslos: Die KSC-Spieler protestieren bei Schiedsrichter Bastian Dankert nach dessen Elfmeter-Entscheidung in Sandhausen. Foto: dpa
20.11.2015

Dämpfer im hitzigen Derby für KSC: 1:3 beim SV Sandhausen

Fußballerisch spielt der Karlsruher SC derzeit in Nordbaden nur die zweite Geige. Die Mannschaft von Trainer Markus Kauczinski zog am Freitagabend im Zweitliga-Derby beim SV Sandhausen zurecht mit 1:3 (0:2) den Kürzeren und ging nach sieben Spielen ohne Niederlage wieder einmal als Verlierer vom Platz.

Für die Gastgeber trafen Denis Linsmayer (14.), Aziz Bouhaddouz (Foulelfmeter/25.) und Robert Zillner (66.). Der in der ersten Halbzeit unterlegene KSC schaffte nur den Anschlusstreffer durch Manuel Torres (69.) „Das war ein hitziges Derby“, fasste Jens Todt, der Sportdirektor des KSC, das Ende der Erfolgsserie zusammen, „mit einem für uns unglücklichen Spielverlauf. Kein Vorwurf an die Mannschaft. Die Jungs haben den Kampf angenommen. Aber heute hat uns auch das Spielglück gefehlt, und Sandhausen hat verdient gewonnen.“

Sandhausen war von Beginn an besser im Spiel und ging verdient in Führung. Nachdem Dirk Orlishausen eine Ecke der Hausherren zunächst mit einer Faustabwehr aus dem Gefahrenbereich befördert hatte, traf Denis Linsmayer mit einem Schuss aus 20 Metern die Unterkante des Karlsruher Querbalkens ins Tor (14.). „Eine Sonntagstor am Freitagabend hat der Derby so richtig eröffnet“, meinte SVS-Coach Alois Schwartz nach dem Abpfiff. Die Karlsruher Zu-Null-Serie war jedenfalls nach 376 Minuten beendet. Nur zehn Minuten später leitete Gaetan Krebs mit einem Ballverlust im Mittelfeld einen SVS-Angriff ein, und Dominic Peitz verursachte einen Foulelfmeter an Jakub Kosecki. Die KSC-Spieler protestierten heftig. Doch Aziz Bouhaddouz versenkte die Kugel sicher im Karlsruher Kasten und Sandhausen führte früh mit 2:0 (24.).

Von den Wildparkprofis kam vor der Pause offensiv einfach viel zu wenig. Nach dem 3:0 durch Robert Zillner verkürzte Torres, aber mehr war nicht drin für den KSC.