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TGS Pforzheim

Noch nicht richtig in Schwung war TGS-Neuzugang Patrick Zweigner (rechts) zum Saisonauftakt bei Balingen/Weilstetten II. Foto: Eibner
Noch nicht richtig in Schwung war TGS-Neuzugang Patrick Zweigner (rechts) zum Saisonauftakt bei Balingen/Weilstetten II. Foto: Eibner
30.08.2018

Daheim sollen Punkte her: Erstes Heimspiel der TGS Pforzheim gegen Baden-Baden

Pforzheim. In der 3. Liga der Männer haben die Handballer der TGS Pforzheim am Samstag in der ersten Hausaufgabe der neuen Saison den Aufsteiger TVS Baden-Baden zu Gast. Der Vergleich in der Bertha-Benz-Halle wird im Gegensatz zur sonstigen Anwurfzeit bereits um 18.00 Uhr angepfiffen.

Nach der Auftaktniederlage bei Balingen/Weilstetten stehen die Wartberger bereits in der Pflicht. Aufgrund größerer Erfahrung und körperlicher Vorteile werden die Mannen von Andrej Klimovets als Sieger erwartet.

Der Auftakt in Balingen war 45 Minuten recht ordentlich, der Grund für die 28:32-Niederlage waren letztendlich fünf zögerliche Minuten und die Schlussphase, in der man eine doppelte Überzahl nicht zu nutzen verstand. Zu verbessern ist die Ausbeute des Rückraums, in dem lediglich Maris Versakovs mit sechs Einschüssen das Soll erfüllte. Florian Taafel blieb mit zwei Toren weit unter seinen Möglichkeiten und Neuzugang Patrick Zweigner hielt sich zurück, wirkte streckenweise gar gehemmt. Auch mit den 32 Gegentoren dürfte Trainer Andrej Klimovets nicht einverstanden gewesen sein.

Positiv hingegen ein strukturiertes Angriffsspiel, mit dem der Rückraum den beiden Außen Marco Kikillus und Fabian Dykta immer wieder den erfolgreichen Abschluss ermöglichte sowie die Arbeit an der Kreismitte, wo Michal Wysokinski und Davor Sruk zusammen nicht nur vier Treffer markierten, sondern auch den Großteil der sechs Siebenmeterwürfe herausholten.

Gegenüber der Begegnung in Balingen sind am Samstag keine personellen Veränderungen zu erwarten. Neuzugang Yavez Kirschner fällt mit einer Ellenbogenverletzung weiter aus. Auch Filip Prsa braucht nach seinem Kreuzbandriss noch etwas Zeit um „die verletzungsbedingte Bremse im Kopf“ zu lösen, wie es Abteilungsleiter Wolfgang Taafel sagt.

Dass Gegner Baden-Baden nicht unterschätzt werden darf, zeigt schon dessen souveräner 30:23-Einstandssieg im Aufsteigerduell mit Willstätt. Der Gegner wird mit einer offensiven ausgerichteten Abwehrformation erwartet. Gegen Willstätt war es überwiegend eine 5:1-Formation, in der der von der TGS nach Baden-Baden zurück gewechselte Maximilian Mitzel den (erfolgreichen) vorgezogenen Abfangjäger spielte und Balleroberungen zu sechs Treffern nutzte. Bekannt ist aber auch, dass sich gegen eine solche offensive Deckung am Kreis zusätzliche Freiräume bieten.

Von den Rängen kann der Gast aus Südbaden auch in Pforzheim auf Unterstützung setzen, denn im ersten Heimspiel hatte der ehemals als TV Sandweier spielende Club mehr als 1000 Zuschauer.