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Hat für jeden den richtigen Laufschuh: Mario Elsässer, Geschäftsführer von Intersport Elsässer.  Foto: Moritz 

Damit der Schuh nicht drückt: Gute Ausrüstung ist beim Training für einen Halbmarathon wichtig

Pforzheim. Fürs Laufen braucht man nur ganz wenig Ausrüstung, aber die Richtige muss es sein. Denn falsches Schuhwerk oder Socken können schnell zu Blasen oder gar Verletzungen führen. Vor allem, wenn man wie bei der PZ-Aktion „Lauf geht’s“ für einen Halbmarathon trainiert, ist eine gute Ausstattung wichtig. Mario Elsässer, Geschäftsführer von Intersport Elsässer und die Pforzheimer Zeitung erklären, worauf man achten muss.

Schuhe

Sie sind das essenzielle Ausrüstungsteil beim Laufen. Um so wichtiger ist es, dass der Schuh gut sitzt. Welches Exemplar das richtige ist, hängt vom Läufer ab. „Es gibt verschiedenste Fuß- und Beinstellungen und je nachdem braucht derjenige einen unterschiedlichen Schuh“, so Mario Elsässer.

Auch der Läufertyp spielt eine Rolle. Es gibt da zum Beispiel die Fersenläufer oder Vorfußläufer. Zu welchem Typ man gehört, kann Elsässer in seinem Intersportgeschäft herausfinden. Bei der Laufschuhanalyse wird dabei ein 3-D-Scan vom Fuß gemacht und die Beinachse vermessen. Um sich abzusichern, dass auch der richtige Schuh gefunden wurde, geht es dann mit dem ausgewählten Schuh aufs Laufband. Per Videoanalyse wird dann überprüft, ob alles passt. Zudem kann der Kunde direkt testen, ob er sich in dem Schuh wohlfühlt.

Etwa eine halbe Stunde dauert die Laufschuhanalyse, für „Lauf geht’s“,-Teilnehmer ist diese bei Intersport Elsässer kostenlos, sie können auch schon gekaufte oder alte Schuhe mitbringen. Wichtig ist, dass man die Laufschuhanalyse nicht morgens macht, da der Fuß über den Tag hinweg etwas größer wird.

Socken

Die richtigen Socken sind beim Laufen sehr wichtig, sagt Elsässer. „Falsche Socken führen zu Blasen“. Mit einer Baumwollsocke könne man zwar problemlos ein, zwei Kilometer Laufen, aber keinen Halbmarathon absolvieren. Wichtig seien extrem dünne, feine Nähte. „Jeder kleine Druckpunkt kann bei 21 Kilometern zu Problemen führen“. Laufsocken sind zudem aufgepolstert und sorgen somit für zusätzliche Dämpfung.

Funktionskleidung

Hose und Laufshirt sollten atmungsaktiv sein und nur wenig Schweiß aufnehmen. Außerdem sollten die Kleidungstücke so weinig wie möglich am Körper reiben. Wichtig sei auch an Funktionsunterwäsche zu denken, so Elsässer. „Baumwollschlüpfer sind nicht so der Hit bei 21 Kilometern“. Baumwolle sauge sich schnell voll mit Schweiß und reibe dann am Körper. Zumindest um ihr Laufshirt müssen sich die „Lauf geht’s“-Teilnehmer nicht kümmern, das ist im Starterpakt mit drin. Wer noch eine passende Hose oder Funktionsunterwäsche sucht, wird sicher bei Intersport Elsässer fündig. Das Sportgeschäft in der Pforzheimer Schlössle-Galerie gibt allen „Lauf geht’s“ –Teilnehmern einen Rabatt von zehn Prozent auf alle Laufartikel.

Pulsmesser

Beim „Lauf geht’s“-Training wird viel mit dem Puls gearbeitet. Daher sind Pulsuhren ein wichtiger Begleiter. Hier hat sich in den vergangene Jahren einiges getan. „Lange war es so, dass man einen Brustgurt tragen musste, der den Puls misst. Mittlerweile können die Sensoren den Puls direkt am Handgelenk messen“, so Elsässer. Allerdings gebe es Hauttypen, bei denen die Lichtsensoren nicht funktionieren. Das gute an einem Pulsmesser: Die Geräte zählen auch die Kilometer.

Infoabend im März

Fragen rund um die Aktion „Lauf geht‘s - in sechs Monaten zum Halbmarathon“ beantwortet die Pforzheimer bei einem Infoabend am 2. März um 19 Uhr im PZ-Forum. Anmeldungen für den Infoabend nimmt Nathalie Weingardt unter (07231) 933 273 oder nathalie.weingardt@pz-news.de entgegen.

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Anna Wittmershaus

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