760_0900_10626_.jpg
Siebenmal traf TGS-Neuzgang Nils Brandt beim Sieg in Weinsberg. Foto: Ripberger/PZ-Archiv 

Das Rückraum-Duo der TGS Pforzheim lässt es krachen

Weinsberg/Pforzheim. Am Ende wurde es fast noch einmal eng. Aber nur fast. Letztlich landete die TGS Pforzheim in der Handball-Oberliga beim TSV Weinsberg mit 28:26 (18:14) einen Erfolg, der eigentlich nie in Gefahr war. Erst als die Gäste angesichts einer sicheren Führung die Zügel schleifen ließen, kam Weinsberg noch einmal heran.

Hatten am ersten Oberliga-Wochenende daheim gegen Schmiden vor allem die Neuzugänge Marco Kikillus und Andrej Klimovets die Akzente gesetzt, ließ es dieses Mal das Rückraum-Duo krachen. Oberliga-Torjäger Florian Taafel erzielte elf Treffer (sechs aus dem Spiel), Linkshänder Nils Brand übertrumpfte ihn sogar mit sieben Toren aus dem Feld. Da fiel es nicht ins Gewicht, dass Kikillus dieses Mal ganz leer ausging und Klimovets nur zweimal erfolgreich war. Allerdings hatte der Handball-Weltmeister am Kreis gegen die starke 6-0-Abwehr der Weinsberger wenig Raum.

Mit sieben Treffern vorne

Über weite Strecken der Partie führte die TGS mit vier oder fünf Toren, baute den Vorsprung nach der Pause zeitweise auf sieben Treffer aus. Als die Pforzheimer dann das Ergebnis nur noch verwalten wollten, kam Weinsberg noch heran. Am Ende rächte es sich für die Gastgeber, dass sie vier von acht Siebenmeterchancen ausgelassen hatten.

TGS Pforzheim: Binder, Hämmerling – Heintz, Taafel (11/5), Pietrucha 1, Kikillus, Kaiser 3, Ast, Klimovets 2, Zergon 3, Brandt 7, Zluhan 1, Sydorchuk, Hoffmann