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Ins gegnerische Tor treffen  will der FC Nöttingen um Dejan Svjetlanovic (links) auch morgen bei der Spvgg Neckarelz.
Ins gegnerische Tor treffen will der FC Nöttingen um Dejan Svjetlanovic (links) auch morgen bei der Spvgg Neckarelz. © Weindl/PZ-Archiv
19.05.2011

Das nächste Endspiel für FC Nöttingen

REMCHINGEN-NÖTTINGEN. Der FC Nöttingen hat kaum Zeit zum Verschnaufen: Nach dem jüngsten 4:1-Erfolg am Mittwochabend beim SV Linx ist der Tabellenführer der Fußball-Oberliga am Sonntag bei der Spvgg Neckarelz zu Gast.

Beim Tabellenfünften, der 52 Punkte auf seinem Konto hat, steht die Mannschaft von Trainer Michael Wittwer (72 Zähler) um 15.30 Uhr vor einer hohen Hürde. Dasselbe gilt aber auch für den zweitplatzierten SV Waldhof Mannheim (71), der sich zeitgleich beim 1. FC Normannia Gmünd (52) behaupten muss. Die nächste Runde im Fernduell um die Meisterschaft und den Aufstieg in die Regionalliga bietet also erneut höchste Spannung.

Trotz des letztlich klaren Sieges beim SV Linx ist den Spielern und Verantwortlichen des FC Nöttingen bewusst, dass morgen in Neckarelz eine Schippe draufgelegt werden muss – denn abgesehen vom Resultat konnte Wittwer der Begegnung beim bereits als Absteiger feststehenden Tabellenschlusslicht nämlich nicht viel Positives abgewinnen. „Meine Jungs haben heute nicht das beste Spiel gezeigt, aber am Ende zählt das Ergebnis“, hatte der Coach der Lila-Weißen unmittelbar nach dem Schlusspfiff erleichtert zu Protokoll gegeben.

3:0-Erfolg im Hinspiel

Mit dem spielstarken Aufsteiger Neckarelz hat der FCN bis heute nur gute Erfahrungen gemacht. Beim bislang einzigen Aufeinandertreffen in der Oberliga Baden-Württemberg setzten sich die Remchinger in der Hinrunde mit 3:0 durch – nach Toren von Abwehrchef Dubravko Kolinger, Mittelfeldspieler Dejan Svjetlanovic (Foulelfmeter) und Stürmer Metin Telle.

Morgen muss sich der FCN jedoch auf heftige Gegenwehr einstellen – im Internet formulierten die hoch motivierten Gastgeber bereits eine Kampfansage. „Am Samstag ist der Spitzenreiter FC Nöttingen zu Gast im Elzstadion. Mit der Unterstützung unserer Fans muss doch auch bei dem Spiel etwas zu holen sein“, ließ der Verein nach dem deutlichen 3:0-Erfolg am Mittwochabend beim VfL Kirchheim über seine Facebook-Seite verlauten. Dirk Steidl, der FCN-Vorstandsvorsitzende, verzichtete gestern auf große Worte und sagte nur: „Jetzt gilt es!“

Personell kann Michael Wittwer morgen in Neckarelz nahezu aus dem Vollen schöpfen. Verzichten muss der Nöttinger Coach lediglich auf Außenverteidiger Reinhard Schenker. Hinter dem Einsatz von Thomas Ollhoff steht dagegen noch ein Fragezeichen.

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