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SG Pforzheim/Eutingen

Muss im Rückraum jetzt noch mehr Verantwortung übernehmen: SG-Routinier Manuel Mönch. Foto: Ripberger, PZ-Archiv
Muss im Rückraum jetzt noch mehr Verantwortung übernehmen: SG-Routinier Manuel Mönch. Foto: Ripberger, PZ-Archiv
29.11.2018

Dem Verletzungspech zum Trotz: SG Pforzheim will dran bleiben

Pforzheim. Es könnte alles paletti sein, denn die SG Pforzheim/Eutingen löst nun auch ihre Hausaufgaben. Man ist mit dem Sieg gegen den TV Weilstetten auf den dritten Tabellenplatz vorgerückt und steht nach der Heimniederlage des führenden TSV Blaustein gegen den TV Bittenfeld mit nur noch zwei Zählern Differenz auf Schlagdistanz zum Ligaprimus.

Doch nun hat der Ausfall von Tom Schlögl, dessen Verletzung zwischenzeitlich wie befürchtet als Kreuzbandriss diagnostiziert wurde und für den die Saison damit gelaufen ist, die Eutinger erneut voll ins Kontor getroffen.

Mit dem Nachwuchsmann, der sich im linken Rückraum, der Königsposition für einen Rechtshänder, zu einem Leistungsträger entwickelte, dem als Führungsspieler verpflichteten Felix Lobedank und dem an einer Sprunggelenksverletzung laborierenden Routinier Marius Hufnagel fallen Trainer Alexander Lipps damit gleich drei ganz wichtige Spieler im Rückraum aus. Abwehrspezialist Ingo Catak, der in dieser Saison noch keine Minute mit auflaufen konnte, ist dabei noch gar noch nicht erwähnt. Und dennoch fängt Alexander Lipps auch jetzt nicht an zu lamentieren, er muss mit dem Potenzial auskommen, das ihm zur Verfügung steht. Die Mannschaft muss noch enger zusammenrücken, um die Ausfälle zu kompensieren und an die Leistungen der letzten Wochen anzuknüpfen. Das bedeutet in erster Linie, dass Routinier Manuel Mönch auf der Position, die er sich bisher mit Schlögl teilte, noch mehr Spielzeit abdecken muss. Das gleiche gilt für Nikolai Gerstner. Und auch Nachwuchsmann Paul Lupus wird zur Entlastung von Spielmacher Julian Broschwitz im Rückraum noch mehr malochen müssen.

Am Ziel die Spiele dennoch zu gewinnen, hat sich nichts geändert. Dies gilt auch für die Aufgabe am Samstag gegen den TSV Weinsberg, eine Vertretung, die Alexander Lipps zu Beginn der Runde im Rudel der Mitkonkurrenten mit ganz vorne erwartet hatte. Doch auch unter der Weibertreu hat das Verletzungspech zu Beginn der Runde grassiert. Das ist wohl auch der Grund, dass die Mannen aus der Heilbronner Ecke mit 12:12-Zählern derzeit nur Mittelmaß darstellen. Von der mageren Auswärtsbilanz von 2:10-Zählern lässt sich Lipps ohnehin nicht täuschen, er erwartet am Samstag jedenfalls einen kompakten Gegner, vor allem nachdem mit Felix Reichert und Maximilian Schulze zwei der bisher Verletzten im Team der Weinsberger seit zwei Spieltagen wieder mit auflaufen. Und mit Sven König haben die Heilbronner ohnehin einen Schützen in den Reihen, der Spiele im Alleingang entscheiden kann.