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Im Jubeln geübt sind die Dennacher Faustballerinnen (links Anna-Lisa Aldinger, rechts Sonja Pfrommer), die nun den Weltpokal holten. J. Keller/PZ-Archiv

Dennacher Faustballerinnen erfüllen sich mit Sieg bei Weltpokal-Turnier einen Traum

Salzburg/Neuenbürg. Aller guten Dinge sind drei, heißt es, doch erst im vierten Anlauf hat der TSV Dennach nun den Faustball-Weltpokal gewonnen. Nachdem die Dennacherinnen gegen Duque de Caxias drei Mal das Nachsehen hatten, bekamen sie es gestern mit einem anderen Gegner aus Brasilien zu tun: In Salzburg setzte sich das Team des scheidenden Trainers Kuno Kühner gegen Sogipa Porto Alegre mit 3:1 (11:8, 11:9, 8:11, 11:9) durch. Zwei Wochen nach der verpatzten DM-Endrunde im schleswig-holsteinischen Kellinghusen endete die Spielzeit für Dennach also versöhnlich.

Den ersten Angriff auf den Weltpokal hatte Dennach vor drei Jahren gestartet. Da hatte der TSV auf eigener Anlage das Nachsehen. Im Jahr darauf folgte quasi der Gegenbesuch in Südamerika – und wieder schnappte sich das Duque-Team den Pokal.

2018 kämpften dann erstmals nicht nur die kontinentalen Titelträger um den Weltpokal. Vielmehr gab es Ende April, ganz zu Beginn der Feldsaison ein Finalturnier in Vaihingen. Bei dem unterlag Dennach seinem brasilianischen Dauerrivalen mit 0:3. Ins Endspiel hatte es das Team aus Ezkreis durch ein 3:1 gegen den TSV Calw geschafft, für den Henriette Schell aus Enzberg spielt.

Sowohl Calw als auch Duque waren nun auch in Salzburg dabei, als das IFA Fistball World Tour Final zum Ende der Feldsaison anstand. Im Halbfinale räumte Porto Alegre Dennachs-Angstgegner Duque durch einen 3:1-Erfolg aus dem Weg. Das Team aus dem Enzkreis wiederum schaffte am Samstag ein 3:0 gegen den TSV Jona.

Ins Turnier gestartet war Dennach am Freitag mit einem Satzverlust gegen Jona – letztlich gelang gegen die Schweizerinnen jedoch ein 3:1-Erfolg. Ein 3:0 in einem ersten Vergleich mit Porto Alegre war dann gleichbedeutend mit dem Gruppensieg und dem direkten Einzug ins Halbfinale.

Die Frauen aus Calw besiegten zwar SG Novo Hamburgo mit 3:0, verloren dann aber gegen Duque sowie in der Halbfinal-Qualifikation gegen Jona mit 0:3.

Bei den Männern holte der TSV Pfungstadt den Pokal. Die Südhessen schlugen im Finale Novo Hamburgo 3:0. pm/rks