Wolfsburg/Paderborn. Das sind die vielen bekannten Trainer und Manager, die im Laufe der vergangenen Jahre in Paderborn groß wurden und dann irgendwann dort landeten, wo ihr Ex-Club jetzt hin will: in der Fußball-Bundesliga.
Noch ist die Relegation zwischen dem VfL Wolfsburg und dem SCP nicht entschieden. Doch nach dem 0:0 im Hinspiel in der Volkswagen Arena sind die Paderborner Chancen größer, als das vorher von vielen erwartet worden war. Am Pfingstmontag (20.30 Uhr/Sat.1 und Sky) kann der Club im eigenen Stadion zum dritten Mal nach 2014 und 2019 in die erste Liga aufsteigen.


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„Unsere Ausgangslage hat sich verbessert. Jetzt haben wir ein Endspiel. Das haben wir uns erarbeitet.“ Sebastian Lange, Sport-Geschäftsführer
Klar verteilte Rollen
Selten waren die Favoriten- und die Außenseiterrolle vor einem Relegationsduell so klar verteilt gewesen wie diesmal.
Auf der einen Seite der Volkswagen-Club aus Wolfsburg mit seinem Europa-League-verdächtigen Personalbudget. Auf der anderen Seite der Selfmade-Club Paderborn, der eigentlich schon auf dem direkten Weg in die Bundesliga war, dann einbrach und erst am letzten Zweitliga-Spieltag doch wieder auf Platz drei vorrückte. „Die Stimmungslage war anders“, sagte Trainer Ralf Kettemann über Paderborns Auftreten in dieser Relegation.
„Es war etwas Frischeres, wir sind wieder der Underdog. Wir waren die letzten Spiele teilweise wirklich gelähmt in der zweiten Liga. Heute haben wir zu alter Stärke zurückgefunden. Wir freuen uns, dass wir die Chance auf die Bundesliga aufrechterhalten haben. Wir fahren jetzt zu uns nach Paderborn in unser kleines Schmuckkästchen.“

