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In Schieflage geriet der FC Nöttingen (rechts Gür, hinten Bilger) auch im Hinspiel gegen den FC Friedrichstal, das enttäuschend 1:1 endete.   Gössele, PZ-Archiv
In Schieflage geriet der FC Nöttingen (rechts Gür, hinten Bilger) auch im Hinspiel gegen den FC Friedrichstal, das enttäuschend 1:1 endete. Gössele, PZ-Archiv
23.03.2016

Der FC Nöttingen fährt mit Respekt zum Germania Friedrichstal

Beim FC Nöttingen läuft der Motor immer noch nicht rund. Nach dem überzeugenden 3:1-Sieg bei den Stuttgarter Kickers II enttäuschte der Spitzenreiter der Fußball-Oberliga Baden-Württemberg am vergangenen Freitag trotz des 1:0-Heimsieges gegen die TSG Balingen. „Ich dachte, wir sind schon weiter. Ich war überrascht, wie verunsichert die Mannschaft teilweise wieder wirkte“, sagt Trainer Michael Wittwer.

Am kommenden Samstag nun gastiert die Mannschaft Wittwers beim fast schon sicheren Absteiger FC Germania Friedrichstal. Natürlich fahren die Lilahemden als haushoher Favorit zum nur 30 Kilometer entfernten mittelbadischen Derby. Doch Vorsicht ist geboten. Friedrichstal, 14 Punkte von einem Nicht-Abstiegsplatz entfernt, erlebt gerade ein Frühjahrs-Hoch. Zwei Siege und ein Remis stehen aus den vergangenen drei Spielen zu Buche. Und die Mannschaft hat nichts zu verlieren – im Gegensatz zum FC Nöttingen. Der spürt seit Dienstagabend den Atem des heißen Verfolgers SSV Ulm noch stärker im Nacken. Die Spatzen gewannen das Nachholspiel beim FV Ravensburg mit 2:0 und sind nun punktgleich mit Nöttingen an der Spitze. Nur die um acht Treffer bessere Tordifferenz spricht derzeit noch für die Remchinger. Vieles spricht derzeit für einen Zweikampf um die Meisterschaft zwischen Nöttingen und Ulm. Denn der Tabellendritte Karlsruher SC II hat neun Punkte Rückstand auf das Spitzenduo – und die deutlich schlechtere Tordifferenz.

Bereits am übernächsten Spieltag (1. April) treffen die beiden Topfavoriten der Oberliga Baden-Württemberg im Panoramastadion (19.00 Uhr) aufeinander. Eine Vorentscheidung über die Vergabe von Platz eins und zwei wird dabei nicht fallen.

Beim Spiel in Friedrichstal kann Michael Wittwer mit Ausnahme von Niklas Hecht-Zirpel und Holger Fuchs auf den kompletten Kader zurückgreifen.