760_0900_99590_Fussball_Quelle_pixabay_2_.jpg
Symbolbild pixabay 

Der FV Niefern kämpft in der Landesliga Mittelbaden um seine Chance

Pforzheim. In der Fußball-Landesliga Mittelbaden ist das passiert, was die Planer gerne vermeiden. Zwischen dem vorletzten Spieltag (26. Mai) und dem letzten Spieltag (2. Juni) liegt ein Nachholspiel – und in dem geht es auch noch um viel.

Denn der FV Niefern ist beteiligt, und der kann sich nach einigen Erfolgserlebnissen in den vergangenen Wochen wieder Chancen auf den Klassenerhalt ausrechnen. Das Problem: Gleich zweimal verhinderten schwere Regenfälle die Austragung der Partie des FV Niefern gegen Mutschelbach II.

Niefern hat auf Platz 15 mit 26 Punkten zwar noch sechs Punkte Rückstand auf den Relegationsrang 13, den der VfB Bretten (32 Punkte) belegt, hat aber noch ein Spiel mehr auszutragen. In der Verlosung drin sind bei der Vergabe der entscheidenden Plätze im Tabellenkeller aber auch noch der SV Huchenfeld (Platz 12/34 Punkte) und der SV Wettersbach (14/27).

Wenn Niefern seine Chance wahren will, muss das von Roman Gichau gecoachte Team zunächst einmal die Partie am Sonntag daheim gegen den Lokalrivalen FC Birkenfeld (11/38), der nach einer mauen Saison nur knapp jenseits der Abstiegsränge landen wird, gewinnen. Dann geht es daheim gegen Mutschelbach II (10/39) und zum Schluss zum TSV Reichenbach (7/42). Da scheinen neun Punkte nicht unmöglich.

Punkten sollte dringend der SV Huchenfeld, auch wenn die Aufgaben am Sonntag in Langensteinbach und zum Saisonabschluss daheim gegen Mutschelbach II keine Selbstläufer sind. Der VfB Bretten ist am Sonntag beim Tabellendritten Espanol Karlsruhe gefordert, Wettersbach ist beim Absteiger ASV Durlach Favorit.

Ein starkes Saisonfinale hat der FC Nöttingen II hingelegt und will das im letzten Heimspiel gegen den FC Östringen, der noch um den Titel kämpft, untermauern. Der FC Ersingen hat seinen letzten Heimauftritt der Runde am Sonntag gegen Absteiger Durlach. Aufsteiger Grunbach will eine insgesamt gute Runde mit einem Erfolg bei Mutschelbach II weiter aufwerten.