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© Symbolbild: dpa
09.11.2018

Der KSC gegen SV Meppen gewarnt

Karlsruhe. In der Tabelle sieht die Aufgabe, die dem Karlsruher SC am Samstag (14 Uhr) bevorsteht, lösbar aus. Der Tabellenvierte ist am 15. Spieltag beim SV Meppen zu Gast, dem Vorletzten der Dritten Liga. Doch die Wildparkprofis und ihr Trainer Alois Schwartz sind gewarnt: am 1. Oktober vergangenen Jahres kassierten die Badener im Emsland eine 0:2-Niederlage.

„Das ist eine laufstarke Mannschaft, die in ihrem kleinen Stadion mit viel Leidenschaft zu Werke geht“, beschreibt der Karlsruher Chefcoach die Platzherren, auf deren Homepage zu lesen ist: Seele der Stadt – Stolz der Region – Leidenschaft und Tradition. „Meppen hat zehn seiner bisher zwölf Punkte zuhause eingespielt“, verdeutlicht Schwartz die Heimstärke der Niedersachsen. Der KSC müsse sich auf die Gegebenheiten in der „Hänsch-Arena“ einstellen und erst einmal „gegenhalten.“ Wenn seiner Mannschaft das gelinge, sei er „guter Dinge“, dass sie zumindest nicht wieder, wie in der vergangenen Saison, die Heimreise mit leeren Händen antreten müsse.

Die Gastgeber haben zuletzt dreimal hintereinander verloren – allerdings immer nur mit einem Tor Unterschied – und stehen schon ein bisschen mit dem Rücken zur Wand. Vor allem defensiv ist der SVM (16:24 Tore) anfällig. Nur Schlusslicht Braunschweig (30) und Fortuna Köln (25) mussten mehr Gegentreffer hinnehmen. Offensiv ist Meppen nur ein Tor schlechter als der KSC (17:14).

Das Vertrauen des KSC-Trainers genießen – zumindest was die Startelf angeht – wohl wieder die in Unterhaching (0:0) und gegen Würzburg (2:1) erfolgreichen Spieler. Auch Kyoung-Rok Choi, der in Unterhaching „eine sehr gute Einwechslung hatte“, wie Alois Schwartz sagt, und gegen Würzburg „eine gute“, kommt vermutlich erst wieder im Laufe der zweiten Halbzeit von der Bank. „Er ist halt mehr ein Zehner – dort spielt bei uns aber Anton Fink. Choi muss deshalb über außen kommen – auch wenn das nicht seine Schokoladenposition ist.“Mögliche KSC-Aufstellung: Uphoff – Thiede, Gordon, Pisot, Roßbach – Stiefler, Groiß, Wanitzek, Lorenz – Fink – Pourié