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03.07.2016

Der KSC schießt sich warm

Die Gastgeber waren froh, nicht zu hoch verloren zu haben. Und KSC-Trainer Tomas Oral zeigte sich mit dem 5:0-Sieg (Halbzeit 3:0) seiner Mannschaft beim Verbandsligisten 1. FC Bruchsal zumindest nicht unzufrieden. Allerdings verletzten sich Dennis Kempe (45./Sprunggelenk) und Tim Grupp (89./Wade) und fallen für das nächste Vorbereitungsspiel, am Mittwoch beim TuS Mingolsheim (18 Uhr), aller Voraussicht nach aus.

„Die Jungs haben das Spiel ernst genommen“, fasste der Nachfolger von Markus Kauczinski die ersten 90 Spielminuten unter seiner Regie zusammen, „und waren sehr spielfreudig.“ Wegen leichter Blessuren beziehungsweise muskulärer Probleme wurden Dimitris Diamantakos, Tim Fahrenholz, Ylli Sallahi, Manuel Torres und Hiroki Yamada am Samstag geschont. Matthias Bader und Marvin Mehlem kämpfen derzeit in einem Trainingslager der deutschen U19 um einen Platz im 18-köpfigen Aufgebot für die Heim-EM vom 11. bis 24. Juli. Der vom tunesischen Meister ES Sahel verpflichtete Frank Kom hat noch Urlaub und wird erst Mitte des Monats zu den Profis stoßen. Deshalb kamen in Bruchsal auch die KSC II-Spieler Kai Kleinert und Sebastian Weizel zum Einsatz.

Dass den Wildparkprofis vor offiziell 550 Zuschauern nicht mehr als die Tore von Erwin Hoffer (15. und 30.), Neuzugang Moritz Stoppelkamp (39.), Enrico Valentini (57.) und Vadim Manzon (89.) gelangen, war einerseits ein bisschen Pech. Stoppelkamp (8. und 13.) traf zweimal nur den Querbalken und Boubacar Barry nur den Pfosten (19.).

Andererseits gab Tomas Oral zu bedenken: „Einige Trainingseinheiten der vergangenen Woche hatten es schon in sich.“ Zum Beispiel die Treppenläufe am Freitag, bei denen allerdings Athletiktrainer Florian Böckler (27) sowie die Co-Trainer Bernd Winter (44) und Mark Fotheringham (32) mit gutem Beispiel vorangingen. Letztgenannter hat seine Profikarriere gerade erst beendet und gehört seit dem 1. Juli zu Orals Trainerteam.

In seiner erfolgreichsten Zeit als aktiver Fußballer stand Fotheringham, der wie Cheftrainer Oral und Winter einen Vertrag bis 2019 unterschrieben hat, unter anderem auch beim SC Freiburg unter Vertrag (2005/06).

„Mark passt mit seiner Art und seiner Mentalität hervorragend zu uns. Gerade für die vielen jungen Spieler in unserer Mannschaft kann er ein wichtiger Bezugspunkt sein“, erklärte KSC-Sportdirektor Jens Todt. „Zudem ermöglicht er es uns, im Trainingsbetrieb noch individueller arbeiten zu können.“