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Der Karlsruher Elfmeterschütze Dimitrij Nazarov ist wieder dabei.   Deck
Der Karlsruher Elfmeterschütze Dimitrij Nazarov ist wieder dabei. Deck
04.12.2015

Der Karlsruher SC will die Alm im Sturm erobern

„Zu punkten wäre wichtig“, sagt Jens Todt vor dem Zweitliga-Spiel am Samstag des Karlsruher SC beim DSC Arminia Bielefeld (13.00 Uhr/Sky). Denn die Wildparkprofis haben nach dem unglücklichen 0:1 gegen Leipzig etwas gutzumachen. Heute möchte der Tabellenelfte „das wieder drehen“ und an seine Erfolgsserie zuvor – sieben Spiele ohne Niederlage – anknüpfen.

„Wir sind natürlich traurig, dass gegen Leipzig nichts Zählbares hängengeblieben ist“, blickte Markus Kauczinski gestern noch einmal kurz vier Tage zurück, schaute dann aber nach vorne: „Wir können das wiedergutmachen. Wir wollen auf der Alm punkten“, so der KSC-Trainer.

Die Gastgeber aber werden „tief stehen“, vermutet Jens Todt, „was uns ja nicht so liegt.“ Und Arminia wird versuchen, „über den Kampf ins Spiel zu kommen“, sagt Kauczinski über die Ostwestfalen, bei denen der KSC bisher fünfmal in 20 Spielen gewinnen konnte. Dreimal erreichten die Badener auf der Alm einen Teilerfolg.

Mit einem Unentschieden könnten die Blau-Weißen vermutlich auch heute vermutlich besser leben, als ihre Gastgeber. Denn die haben im bisherigen Saisonverlauf noch kein Heimspiel gewonnen und vor dem eigenen Publikum in sieben Partien nur zwei Tore erzielt – durch ihren Kapitän Fabian Klos. Der aber hat seit insgesamt – also auch auswärts - 589 Minuten nicht mehr getroffen.

„Bielefeld hat also auch Druck auf dem Kessel“ formulierte Jens Todt die Situation des DSC.

Wie angekündigt stehen Daniel Gordon (Knie) und Grischa Prömel, der sich am Mittwoch einer Mandeloperation unterziehen muss, vor der Winterpause nicht mehr zur Verfügung. Ansonsten kann Markus Kauczinski personell aus dem Vollen schöpfen. Denn Dimitrij Nazarov – und damit der Strafstoßschütze Nummer eins – ist nach seiner Gelb-Rot-Sperre wieder spielberechtigt. Welche Auswirkungen dies auf die Karlsruher Startelf hat, wollte Markus Kauczinski gestern noch nicht preisgeben. Boubacar Barry könnte der Leidtragende sein, oder Hiroki Yamada. „Wir werden heute Abend noch Gespräche führen“, kündigte der KSC-Coach nach dem gestrigen Abschlusstraining an – „und dann entscheiden.“

Mögliche KSC-Aufstellung:

Orlishausen – Valentini, Stoll, Gulde, Kempe – Meffert, Krebs (Peitz)– Torres, Nazarov, Yamada (Barry) – Diamantakos (Hoffer)