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Egal, wie die Pfullinger mit Florian Möck auch zupackten, gegen Filip Prsa von der TGS Pforzheim war am Samstag kein Kraut gewachsen. Foto: Eibner
Egal, wie die Pfullinger mit Florian Möck auch zupackten, gegen Filip Prsa von der TGS Pforzheim war am Samstag kein Kraut gewachsen. Foto: Eibner
05.02.2017

Der Nächste bitte: TGS Pforzheim steuert weiter Richtung 2. Liga

Pfullingen/Pforzheim. Die TGS Pforzheim steuert weiter Richtung 2. Bundesliga. Während die Konkurrenten zuletzt immer wieder einmal schwächelten, ziehen die Handballer aus der Goldstadt mit sieben Siegen in Serie souverän ihr Ding durch. So wie beim 34:28 (22:13) beim VfL Pfullingen.

Als Erfolgsgeheimnis hatte Kapitän Florian Taafel kürzlich genannt, dass die TGS in dieser Saison schwer auszurechnen sei. Mal entschieden Evgenij Prasolov und Felipe Soteras-Merz eine Partie für das Team von Trainer Andrej Klimovets, mal Martin Kienzle, Marco Kikillus oder Nils Boschen. Dieses Mal waren es Florian Taafel und Filip Prsa mit 21 Treffern.

Vor einer Woche beim klaren Heimerfolg gegen Mundenheim spielte Linksaußen Florian Rost vor der Pause wie entfesselt, in Pfullingen tat es ihm nun der 24-jährige Rückraum-Linkshänder Filip Prsa nach. Sieben Mal hatte er nach nur 14 Spielminuten bereits getroffen, am Ende standen für ihn 13 Tore zu Buche. Als Florian Taafel kurz vor dem Halbzeitpfiff das 22:13 erzielte, war das Spiel praktisch entschieden, auch wenn die Pforzheimer danach im Gefühl des sicheren Sieges in der Abwehr nicht mehr so zupackend agierten, was auf Pfullinger Seite vor allem Florian Möck ausnutzte. Außerdem ließen die Gäste zwölf sogenannte „Freie“ aus.

Gegner mit Respekt

Nicht nur das Ergebnis erinnerte am Ende an den Kantersieg gegen Mundenheim, sondern auch der scheinbar große Respekt der Spieler von VfL-Trainer Till Fernow, die offensiv zeitweise mutlos und ratlos wirkten. Die Aussichten für die TGS bleiben rosig: Viermal spielen die Turngesellen jetzt in der Bertha-Benz-Halle, darunter das „Auswärtsspiel“ bei der SG. Und in ihrer Heimspielstätte haben die Pforzheimer bislang eine weiße Weste. TGS-Abteilungsleiter Wolfgang Taafel hat auch schon das möglicherweise vorentscheidende Spiel bei Heilbronn-Horkheim am 18. März im Blick. „Jetzt denken wir aber weiterhin von Spiel zu Spiel und dann sehen wir, was dabei heraus gekommen ist“, sagt er.