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Peilt mit dem TSV Knittlingen den Aufstieg an: Mattis Eickmeier. Foto: Hennrich
Peilt mit dem TSV Knittlingen den Aufstieg an: Mattis Eickmeier. Foto: Hennrich
Wird im kommenden Jahr Coach in Mühlacker: Kim Kallfass. Foto: J. Müller
Wird im kommenden Jahr Coach in Mühlacker: Kim Kallfass. Foto: J. Müller
12.09.2018

Der TSV Knittlingen hat den Aufstieg in die Handball-Landesliga im Visier

Pforzheim. Nach zwei Spielrunden als Vizemeister ist der TSV Knittlingen in der bevorstehenden Saison in der Handball-Bezirksliga mit der Meisterschaft und dem Aufstieg in die Landesliga diesmal an der Reihe.

Mit Sven Biselli, einem wurfgewaltigen Rückraumschützen aus der Verbandsligamannschaft der TGS Pforzheim, hat man den ohnehin gut bestückten Kader vor allem im Angriff nachhaltig verstärkt. Die Zahl der Torhüter wurde um Bartlomiez Pawlak, einem Polen, der zuletzt in der Schweiz spielte, aufgestockt und aus der Brettener Nachbarschaft kamen Ivan Stoijewski, ein Linkshänder für die rechte Außenposition und Michael Zeller, der zuletzt ein Jahr pausierte, hinzu.

Eine Veränderung hat es auch auf der Trainerbank gegeben, wo Sebastian Geider und Bernd Zimmermann, beide als Spieletrainer, nunmehr anstelle von Bodo Kaupa und Rouven Martus das Sagen haben. Nicht mehr planen kann das neue Duo mit Tim Mandel (TV Büchenau), Benjamin Heidecker (TV Ispringen) sowie Tim Knodel (Ziel unbekannt).

Den hartnäckigsten Widersacher im Kampf um Titel und Aufstieg sieht man in Landesliga-Absteiger SG Graben/Neudorf.

Starke Bewegungen hat es auch bei Blau-Gelb Mühlacker gegeben. Vom TV Calmbach kommt mit Kim Kallfass, Nico Baumann und Alexander Schwarz ein ganz erfahrenes Trio, vom TV Bretten Alexander Fain, vom SV Illingen Fabian Behre, Neuerwerbung Nummer sechs, Christian Stolz, war zuletzt ohne Verein. Die Trainingsleitung für den ausgeschiedenen Jörg Bidlingmaier hat mit Frank Oechsle und Alexander Fain (Co-Trainer) ein Spielertrainer-Duo übernommen, es ist aber bereits jetzt geklärt, dass Kim Kallfass, der in den vergangenen Jahren auf der Trainerbank des TV Calmbach für eine Renaissance gesorgt hatte, ab 2019/2020 die Trainingsleitung übernehmen wird. Nicht mehr zur Verfügung steht den Blau-Gelben Philipp Blessing, der studienhalber nach Durlach wechselte.

Schnell Punkte sammeln

Keine Frage, dass es nach dem Abgang des vorgenannten Trios beim TV Calmbach eine schwere Saison geben dürfte. Dafür, dass es nicht allzu steinig wird, sollen der auf die Calmbacher Trainerbank zurückkehrte Sven „Schwede“ Wiegmann sowie die Neuen Lennart Kocher (TGS Pforzheim), Fabian Wiegmann (HC Liebenzell) sowie aus dem eigenen Nachwuchs Ricky Agsten, Philipp Aschenbrenner, Moritz Schulze und Sören Wiegmann sorgen. Die Etablierten ärgern sowie mit einer jungen Truppe neben der Erfahrung so schnell wie möglich Punkte sammeln, sind die Zielsetzungen im Enztal.

Der Turnerbund Pforzheim geht Saison Nummer zwei nach der Eigenständigkeit mit Klaus Putze als neuem Trainer sowie den Zugängen Torben Herzog (TSV Weissach), Marc Roos, Tim Roos und Lasse Ebinger (alle früher SG Pforzheim/Eutingen und dann pausiert) an. Nicht mehr dabei sind studienbedingt Philipp Eisele sowie Niklas Thiele. Mit der blutjungen Mannschaft (Durchschnittsalter 20,7 Jahre) will man im gesicherten Mittelfeld bleiben.

Nach einem Jahr in der Kreisliga will sich die TG 88 Pforzheim nun auch auf Bezirksebene beweisen. Der erfahrene Kevin Köhl soll es als neuer Spielertrainer richten, Andreas Savio und Ahmet Cavuslar stehen ihm zusätzlich zum zusammengebliebenen Stamm zur Verfügung.

Sechster im Pforzheimer Sextett ist der TV Ispringen II, der aber nicht unterschätzt werden sollte. Das hat bereits in der vergangenen Rückrunde – als sich das Verletztenlazarett im Landesligakader lichtete - unterstrichen, dass die Mannschaft mithalten kann.

Überschaubar

In der Kreisliga Pforzheim gibt es mit dem TV Birkenfeld, der TSG Niefern, den zweiten Mannschaften des TSV Knittlingen und Blau-Gelb Mühlacker sowie dem HC Neuenbürg III und der TGS Pforzheim III wiederum nur ein sehr überschaubares Starterfeld. Dies schließt aber eine ähnlich spannende Spielrunde wie in der abgelaufenen Saison nicht aus.