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Klare Ansagen muss TGS-Trainer Andrej Klimovets auch morgen im Heimspiel gegen Heilbronn-Horkheim machen. Womöglich wird der Coach auch wieder auf dem Spielfeld aushelfen. Foto: PZ-Archiv/Hennrich
Klare Ansagen muss TGS-Trainer Andrej Klimovets auch morgen im Heimspiel gegen Heilbronn-Horkheim machen. Womöglich wird der Coach auch wieder auf dem Spielfeld aushelfen. Foto: PZ-Archiv/Hennrich
03.11.2016

Der nächste dicke Brocken: Drittligist TGS Pforzheim gegen Heilbronn-Horkheim

Pforzheim. Es war ein guter Spieltag für die TGS Pforzheim. Zum einen meldete der Handball-Drittligist von der Partie bei Kronau/Östringen II einen Sieg, zum anderen unterlag Fürstenfeldbruck, so dass sich der Abstand der nach oben orientierten Pforzheimer zur Ligaspitze auf drei Zähler reduzierte.

Aber gerade gegen den Bezwinger von Fürstenfeldbruck, den Turn- und Sängerbund aus Heilbronn-Horkheim, steht den Turngesellen am Samstag (19.00 Uhr) in der Bertha-Benz-Halle der nächste schwere Brocken ins Haus. Die Württemberger sind ein Urgestein der 3. Liga, in der sie obligatorisch ganz vorne mitmischen und nach mehreren Vizemeisterschaften im Vorjahr trotz eines Umbruches im Team noch einen 5. Platz belegten.

Starker Jugendnationalspieler

In dieser Saison waren die Spielerbewegungen vergleichsweise bescheiden, Evgeni Prasolov, der die Seiten in Richtung TGS Pforzheim wechselte, gehörte dazu. Ganz wichtig ist für die Heilbronner, dass Jugend-Nationalspieler Sebastian Heymann, der zu FA Göppingen in die Bundesliga wechselte, seinem Stammverein über das Zweitspielrecht immer noch zur Verfügung steht und bisher auch regelmäßig eingesetzt werden konnte. Wie wertvoll der Youngster ist, zeigt sich schon an den acht Treffern, mit denen er maßgeblich am Sieg gegen Fürstenfeldbruck beteiligt war. Der zweite wichtige Spieler im Horkheimer Team ist der Bundesliga-erfahrene Pascal Welz. Wichtig für die TGS: Gegen einen solchen Kontrahenten sollte man sich Schwächephasen wie in Östringen nicht wieder erlauben.

Pech für die TGS, dass Evgeni Prasolov wegen seiner Verletzung gegen seine alten Mitstreiter fehlen wird. Dennoch hat er für Trainer Andrej Klimovets sicher ein paar Tipps parat. Der TGS-Coach wird wohl auf die gleiche Mannschaft wie zuletzt in Östringen vertrauen – und deshalb wahrscheinlich auch selbst wieder in der Abwehr aushelfen.