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Den Blick wieder nach oben richten, möchte Simon Kopitzki (rechts) mit dem FC Kieselbronn. Foto: Ripberger/PZ-Archiv
Den Blick wieder nach oben richten, möchte Simon Kopitzki (rechts) mit dem FC Kieselbronn. Foto: Ripberger/PZ-Archiv
24.09.2012

Derby-Gewinner aus Nöttingen und Kieselbronn endlich auf Erfolgskurs

Nach sechs Spieltagen spricht die Tabelle in der Fußball-Landesliga schon eine deutliche Sprache. Der SV Kickers Pforzheim konnte sich mit dem vierten Sieg in der Spitzengruppe festsetzen. Die beiden Derby-Gewinner aus Nöttingen und Kieselbronn feierten jeweils ihren zweiten Saisonerfolg in Serie und kletterten in der Tabelle ein Stück nach oben. Die Sportfreunde Feldrennach sind trotz Niederlage mit ihrem siebten Tabellenplatz sehr zufrieden. Anders sieht es bei den restlichen Pforzheimer Teams aus.

Am bedrohlichsten ist die aktuelle Situation beim 1. FC Birkenfeld. Das Team von Trainer Hakan Göktürk steht sieglos am Tabellenende. Das Derby in Kieselbronn am Wochenende offenbarte wieder die Schwächen, die sich schon durch die ganze Saison ziehen. „Wir machen vermeidbare Fehler. Dadurch bekommen wir zu viele unnötige Gegentore“, meint der stellvertretende Vorsitzende Reiner Steudle nach der 2:4-Niederlage. Kritik an der Mannschaft und am Trainer möchte er aber nicht aufkommen lassen. „Wir brauchen jetzt Geduld. Mit dem ersten Erfolg wird der Knoten platzen“, ist sich Steudle sicher.

Die Mannschaft des 1. FC Kieselbronn konnte sich mit dem Dreier hingegen schon wieder auf Erfolgskurs bringen. Aktuell belegt das Team von Trainer Uwe Schumacher den zwölften Tabellenrang.

Auch beim FC Nöttingen II ist man nach dem 2:0-Sieg im Derby bei den Sportfreunden Feldrennach wieder guten Mutes. „Wir haben keine dummen Fehler mehr gemacht und standen in der Defensive sicher“, freut sich Trainer Adolf Weidlich. Die Nöttinger überzeugten in Feldrennach mit Einsatz und Siegeswillen. „Vor allem die Teamleistung hat mich beeindruckt. Jeder hat dem anderen geholfen“, sagt Weidlich. Genau das vermisste sein Gegenüber Adnan Akyüz bei seinen Mannen. „Die Laufbereitschaft und der Wille haben gefehlt. Das hat uns in den letzten Spielen noch so stark gemacht“, erklärt er.

Auch beim SV Neuhausen läuft es nicht rund. Nach der 0:2-Niederlage in Kronau, bei der ein Eigentor und ein verschossener Elfmeter die traurigen Höhepunkte darstellten, steht der SVN aktuell auf dem 14. Platz. Noch dazu stellen die Neuhausener mit 21 Gegentreffern in sechs Partien die schlechteste Defensive der Liga.

Beim SV Kickers Pforzheim läuft indes alles nach Plan. Nach dem etwas holprigen Saisonstart steht die Mannschaft von Trainer Rudi Herzog nun auf Rang zwei. Auch gegen den FC Östringen konnten die Pforzheimer wieder überzeugen. „Wir waren immer spielbestimmend und haben keine Torchancen zugelassen“, sagt Herzog. Auch insgesamt ist der Coach mit seinem neu aufgestellten Team zufrieden. „Die Mechanismen greifen langsam ineinander.“ Trotzdem könne man natürlich immer noch etwas verbessern. „Wir müssen versuchen, unsere Chancen noch effektiver zu nutzen“, erklärt Herzog.