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Souverän zeigte sich einmal mehr Eduard Reich (rechts).   Becker, PZ-Archiv
Souverän zeigte sich einmal mehr Eduard Reich (rechts). Becker, PZ-Archiv
Promi-Besuch beim SV 98: Vorsitzender Holger Stuible (rechts) begrüßt den Ringer-Olympiasieger von 1984, Pasquale Passarelli.   Privat
Promi-Besuch beim SV 98: Vorsitzender Holger Stuible (rechts) begrüßt den Ringer-Olympiasieger von 1984, Pasquale Passarelli. Privat
13.11.2017

Derbysieg: Brötzinger Ringer unterstreichen Titelambitionen

Pforzheim. Die Ringer des SV 98 Brötzingen haben mit einem deutlichen 44:16-Erfolg im Derby gegen die Reserve des KSV Berghausen die Tabellenführung in der Landesliga übernommen und damit ihre Titelambitionen unterstrichen. Lediglich mit der Leistung des Kampfleiters haderten die Brötzinger.

Das Derby war voller Emotionen. Der Sportliche Leiter das SV 98, Alexander Westermann, hatte bereits im Vorkampf der Schülermannschaften alle Hände voll zu tun, um in der Halle die Stimmung zu beruhigen. Westermann vermisste beim Kampfgericht das nötige Fingerspitzengefühl, das man benötigt hätte, um die Situation zu beruhigen.

Auch SV-98-Vorsitzender Holger Stuible und der Olympiasieger von 1984, Pasquale Passarelli, wurden Zeuge einer der im Ringen eher seltenen Gelben Karte für den Brötzinger Coach Sebastian Salemi.

Sportlich zur Sache ging es aber auch. Während Kirill Vogt (52 kg F/G) und Kirill Dudarenko (57 kg F/G) ihre Punkte kampflos einheimsten, musste sich Marcel Stober (61 kg F/G) seinem Gegner geschlagen geben.

Kamran Bigmohamadi(75 kg/F) war dem ehemaligen Brötzinger Steven Roor hingegen in allen Belangen überlegen. Ebenfalls glänzend aufgelegt präsentierte sich erneut Boris Sava (86 kg/G), der von seinem Gegner Nicolas Gerbode erstmals richtig gefordert wurde. Leider musste der ehemalige Bundesligaringer im Dress der Pfinztäler verletzungsbedingt aufgeben.

Souverän dominierte Eduard Reich (98 kg F/G) seinen Gegner, ohne dabei unnötiges Risiko einzugehen, befand auch der ehemalige Brötzinger Nationalringer Peter Zeiher.

Erfreulich war aus Brötzinger Sicht auch der Sieg der von Waldemar Auinger trainierten Schülermannschaft (27:12 ) über das Nachwuchsteam des KSV Berghausen. „Jugendarbeit hat bei uns oberste Priorität“, betont Alexander Westermann, der bei den Weststädtern auch das Amt des Jugendleiters begleitet. „Der Zulauf an Kindern bestätigt uns darin, diesen Weg weiter zu beschreiten“, kommentiert Holger Stuible den aktuellen Zuspruch.

Am kommenden Samstag ist die Reserve des KSV Malsch zu Gast an der Wildbader Straße (20 Uhr). aw