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02.12.2017

Deutsche Ringerliga: KSV Ispringen fährt als klarer Favorit nach Eisleben

Pforzheim. Die Premierensaison der Deutschen Ringerliga (DRL) neigt sich langsam dem Ende zu. Die Rückrunde läuft, aber noch ist vieles offen, vor allem die Frage, wer im Fünferfeld die beiden ersten Plätze belegt und damit am Ende um den Titel kämpft.

Derzeit haben Spitzenreiter VfK Schifferstadt (12:4) und der KSV Ispringen (8:4) die besten Karten, aber auch Germania Weingarten (8:6) und der ASV Nendingen (8:8) sind noch nicht aus dem Rennen.

Das gilt nicht für den KAV Eisleben. Mit 0:14 Punkten zieren die Ringer aus Sachsen-Anhalt das Tabellenende. Am Saisonbeginn lieferte Eisleben noch knappe Ergebnisse ab – beim 8:11 gegen Ispringen oder beim 12:13 gegen Weingarten – später aber wurden die Resultate deutlich.

Nachträgliche Wertung steht

Jetzt muss Ispringen zum zweiten Mal in dieser Saison nach Sachsen-Anhalt. Der 11:8-Erfolg der Ringer aus dem Kämpfelbachtal vom ersten Vergleich stand lange unter Vorbehalt. Weil damals die Androhung von Sperren durch den Weltverband UWW gegen alle Teilnehmer der DRL noch im Raum stand, fanden zwei der zehn Mattenduelle in Eisleben nicht statt. Die sollten eigentlich nachgeholt werden. Doch nach Auskunft des KSV Ispringen hat Eisleben inzwischen verzichtet, der 11:8-Erfolg für das Team aus dem Enzkreis steht also.

Es wäre keine Überraschung, wenn Ispringen auch am morgigen Samstag (19.30 Uhr) gewänne. Die Favoritenrolle liegt klar beim KSV, der bereits angekündigt hat, beim Gang nach Eisleben den einen oder anderen Ringer zu schonen. Denn am kommenden Freitag geht zu einem möglicherweise vorentscheidenden Kampf im Titelrennen – zum Verfolger nach Weingarten.