760_0900_114016_MR5_9578_jpg_Ibrahim_FALLACARA_Ispringen.jpg
Frühestens 2021 geht es in der DRL wieder auf die Matte.  Foto: Ripberger 

Deutsche Ringerliga sagt Saison 2020 bereits ab

Ispringen. Die Deutsche Ringerliga hat ihre kommende Saison wegen der Corona-Krise frühzeitig abgesagt. Das teilte die DRL, die 2017 als Konkurrenzliga zu der Bundesliga des Deutschen Ringer-Bundes (DRB) gestartet war, mit. Die Gesamtsituation rund um die Pandemie und deren Folgen sei zu unsicher, hieß es. 2021 wolle die Liga mit neuen Konzepten aber wieder einen Versuch starten. Zuvor hatte bereits der DRB den Start der Bundesliga-Saison nach hinten verschoben

Für die DRL ist die Corona-Krise ebenso wie für die Bundesliga aus mehrerlei Hinsicht eine gewaltige Herausforderung. So ist nicht klar, wann wieder trainiert und die Hallen für Events mit Publikum geöffnet werden können. Wettkämpfe ohne Zuschauereinnahmen sind in diesem Sport aus wirtschaftlicher Sicht praktisch nicht zu stemmen. Zudem setzen die Vereine auf ausländische Top-Ringer, die wegen der Reisebeschränkungen auf unbestimmte Zeit fehlen dürften.

Die DRL, die von Traditionsvereinen wie Germania Weingarten, VfK Schifferstadt und ASV Nendingen sowie dem KSV Ispringen nach deren Austritt aus der Bundesliga gegründet worden war, kämpfte zuletzt um ihren Fortbestand. Das verschärfte sich durch die Corona-Krise.

Alex Koch, Geschäftsführer beim KSV Ispringen, ist überzeugt, dass die DRL unter dem Motto „Come back stronger“ (Komm stärker zurück) 2021 durchstartet. Nun könne man die Liga in der Zwischenzeit mit neuen Konzepten wirtschaftlich stabilisieren.