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Im Training überzeugt hat zuletzt KTV-Athlet Anton Wirt. PZ-Archiv/Ripberger
Im Training überzeugt hat zuletzt KTV-Athlet Anton Wirt. PZ-Archiv/Ripberger
29.03.2013

Die KTV Straubenhardt tritt zum Bundesliga-Start beim SC Cottbus an

Das Osterwochenende ist in diesem Jahr der Startpunkt für die Turner in die Bundesligasaison. Das Team der KTV Straubenhardt bekommt es gleich am Samstag mit Rekordchampion SC Cottbus zu tun.

Es wird keine leichte Aufgabe für die Turner von Trainer Alexei Grigoriev, dennoch reisen sie durchaus zuversichtlich in die Lausitz. „Wir sind in guter Form, daher glaube ich, dass wir erfolgreich sein können. Ein Heimwettkampf wäre mir aber lieber gewesen“, so Grigoriev, der auf den Großteil seiner Athleten zurückgreifen. Nur Nationalturner Thomas Taranu (Reha nach Schulteroperation) wird fehlen.

Bretschneider in Frühform

Dafür ist Neuzugang Andreas Bretschneider in gute Frühform. Der 23-jährige Chemnitzer gewann am vergangenen Wochenende beim Weltcup-Turnier in Cottbus das Reckfinale und feierte damit seinen ersten großen internationalen Erfolg. Doch nicht nur auf ihm ruhen die Hoffnungen. Grigoriev baut auf eine homogene Mannschaftsleistung, warnt aber auch vor zu großer Euphorie. „Wenn wir dieses Jahr vorne mitmischen wollen, dürfen wir uns nicht viele Fehler erlauben. Leichte Gegner gibt es nicht.“

Der Stamm der Mannschaft ist im Vergleich zur Vorsaison unverändert. Mit guten Trainingsleistungen hat sich Anton Wirt nach vorne geturnt. Er wird vermutlich einen Sechskampf absolvieren. Starke Gerätespezialisten sind Robert Weber, Andre Schaich, Daniel Weinert, Vladimir Klimenko und Dimitri Walter. Auch auf den ukrainischen Neuzugang freut sich Grigoriev. Der erst 19-jährige Oleg Stepko gilt als großes Talent im internationalen Turnzirkus und wird die Ausländerposition besetzen. Es wird spannend zu sehen sein, inwiefern sich der junge Athlet im Duell mit dem auf Cottbuser Seite weitaus erfahreneren Roman Zozulja behaupten kann.